Ja zur IDM Moto3 – bloss wie?

Von Esther Babel
IDM Moto3
Schon im Jahr 2013 war die IDM Moto3 dünn besetzt

Schon im Jahr 2013 war die IDM Moto3 dünn besetzt

Erneut gab es eine grosse Gesprächsrunde über die IDM Moto3 und die Chancen für den deutschen Nachwuchs. Auf konkrete Pläne muss man allerdings weiter warten.

Ende Juni gab es im Rahmen des IDM-Wochenendes in der Motorsport Arena Oschersleben mal wieder ein Treffen aller Beteiligten in Sachen Moto3, Nachwuchsarbeit und Zukunftsplanung. Die Gästeliste war lang.

Vom ADAC waren Dieter Porsch (Leiter Jugend und Sport), Ernst Bernecker (ADAC Junior Cup) und Dieter Junge (ADAC Niedersachsen) eingeladen. Vom IDM-Promoter MotorEvents erschienen Josef Meier und Josef Hofmann, der DMSB war durch den Motorsport-Referenten Jochen Schäfer vertreten. Hersteller Honda, der sich bei der im Vorjahr geplanten und mangels Teilnehmer abgesagten DMSB-Moto3-Trophy engagiert, standen Klaus Bescher und Adi Stadler auf der Gästeliste. Mit dabei auch Sport-Kommissar Rüdiger Merdes und der technische IDM-Chef Emil Braun. Die Teams waren durch Carsten Freudenberg und Benny Wilbers, der allerdings absagen musste, vertreten.

«Die Vorschläge liegen auf dem Tisch», erklärte Jochen Schäfer bereits im Vorfeld. «Allerdings gibt es noch kein fertiges Konzept. Das soll in Kürze folgen.»

Der DMSB, der im letzten Jahr die Vermarktung der DMSB-Moto3-Trophy übernommen hatte, hat sich inzwischen mit dem niederländischen Verband KMNV besprochen. Denn auch dort, sowie bei vielen anderen europäischen Nachbarn auch, steht der Motorsport-Nachwuchs bei der Moto3-Klasse nicht gerade Schlange.

Ausnahme ist die Spanische Meisterschaft, die sich zum Tummelplatz von Fahrern aus allen Nationen entwickelt hat. Doch auch wenn viele Piloten von der tollen Vermarktung, den TV-Übertragungen und dem Interesse der GP-Teams schwärmen, gelten auch in Spanien die gleichen Regeln wie überall anders auf der Welt auch. Wer jenseits von Platz 10 unterwegs ist, wird weder im Fernseher gezeigt, noch für den GP entdeckt.

«In Zukunft werden wir mit dem niederländischen Verband beim Strassensport mehr zusammenarbeiten», kann DMSB-Referent Schäfer bestätigen. «Das Problem, nicht nur bei uns, ist, dass es keine offensichtliche Nachfrage gibt. Selbst wenn wir einen Minipreis an alles dran machen, ist es offen, ob wir Fahrer finden. Das macht die Planung so schwierig.»

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