Nico Thöni: «Die Kawa und ich werden gute Freunde»

Von Helmut Ohner
IDM Superbike
Thöni (2. von links) mit seinen Teamkollegen bei Kawasaki Weber Motos Racing

Thöni (2. von links) mit seinen Teamkollegen bei Kawasaki Weber Motos Racing

Auf der französischen Rennstrecke Pau-Arnos machte Nico Thöni erste Bekanntschaft mit seinem neuen Arbeitsgerät für die IDM Superbike. Der Österreicher zeigte sich vom Team und Motorrad begeistert.

Für Nico Thöni und seinen Vater begannen die Testfahrten auf der französischen Rennstrecke Pau-Arnos sehr früh. «Wir mussten über Amsterdam anreisen. Wir hatten zwar einen negativen PCR-Test, aber der genügt nicht bei der Einreise in die Niederlande. Es bedarf auch eines negativen Antigen-Tests und der darf nicht älter als vier Stunden sein. Deswegen mussten wir früh aus den Federn, um den Test am Flughafen zu erledigen», erzählte Thöni gegenüber SPEEDWEEK.com.

Obwohl erst 25 Jahre alt, macht er schon seit seiner frühesten Jugend diverse Rennstrecken unsicher. In seiner Karriere saß er auf Pocketbikes der Marken Polini, GRC und Aprilia, danach auf der Red-Bull-Rookies-Cup KTM und später auf Ducati, Aprilia und BMW. Nie dauerte die Umstellungsphase lange, um sich mit den unterschiedlichen Anforderungen anzupassen. «Das liegt wohl daran, dass ich einen neutralen Fahrstil ohne viel Hang off bevorzuge.»

Auch mit der ZX10R, mit der er im Team von Kawasaki Weber Motos Racing die IDM Superbike bestreiten wird, fand sich der passionierte Fußballspieler rasch zurecht. «Seit dem Finale des Pro-Superstock-Cups im Oktober bin ich auf keinem Motorrad mehr gesessen. Vor allem wegen der ungewohnten Traktionskontrolle habe ich mir anfänglich ein wenig Sorgen gemacht, aber dank der Erfahrung des Teams war das kein großes Problem.»

«Pau-Arnos ist eine Rennstrecke nach meinem Geschmack. Es ist eine Berg- und Talbahn und es gibt eine Schikane ähnlich der Corkscrew in Laguna Seca. Von der ersten Runde an habe ich gemerkt, dass mir das Motorrad liegt. Es hat mir richtig getaugt. Ich glaube, die Kawasaki und ich werden gute Freunde. Nach drei Tagen war ich nur etwa eine Sekunde langsamer als mein Teamkollege Valentin Debise, der auf seiner Heimstrecke jeden Stein kennt.»

«Mit dem Test bin ich mehr als zufrieden. Ich kann ohne großen Druck in die Meisterschaft starten. Ich betrachte die Saison als Lehrjahr, weil ich im Gegensatz zu meinen Konkurrenten einige der Strecken nicht kenne. In einem schon lange nicht so starken Fahrerfeld möchte ich permanent in die Top-10 fahren. Schön wäre es, wenn ich beim Rennen auf dem Red Bull Ring ein Highlight abliefern könnte. Der Ring ist ja nur 50 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.»

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