Marco Fetz meldet sich nach Oberschenkel-OP

Von Esther Babel
Die Saison ist für den Nachwuchspiloten vom Team Wilbers BMW gelaufen. Unverschuldet in einen Sturz verwickelt landete Marco Fetz in einem niederländischen Operationssaal. Er ist auf dem Weg der Besserung.

Wenn Rennfahrer aus dem Krankenhaus grüßen und dabei auch ihren Schutzengel erwähnen, weiß man, dass sie mit einem blauen Auge davongekommen sind. Bei Marco Fetz aus dem Team Wilbers BMW erwischte es den Nachwuchspiloten im ersten Rennen zur IDM Superbike. Das blaue Auge erwies sich als Oberschenkelbruch.

Er befindet sich aktuell in der Universitätsklinik von Groningen und wurde am Montag nach seinem Crash operiert. Ricardo Brink war nach wenigen Runden bei seinem Heimrennen zu Fall gekommen. Das Feld war so kurz nach dem Start noch eng beisammen. Sowohl Fetz als auch Yamaha-Kollege Philipp Steinmayr konnten nicht ausweichen. Alle drei Piloten mussten zu Boden und es bildet sich ein wirres Knäuel aus Menschen und Motorrädern.

Philipp Steinmayr schaffte es zurück zu seiner Box und konnte zumindest verkünden, dass Fetz und Brink zwar nach Schmerzen aussahen, sich aber beide geregt hatten. Für Fetz ging es in die Klinik nach Groningen. Begleitet von Papa Günther Fetz und Techniker Burkhard Stember.

«Hallo Leute», meldet sich der Patient am Montag aus der Klinik. Erstmal vielen Dank für die ganzen netten Genesungswünsche. Ich habe mir beim Sturz meinen rechten Oberschenkel gebrochen, wurde aber in der Nacht operiert. Wir hatten einige Schutzengel auf unserer Seite. Danke an die Ärzte vom TT Circuit für die tolle Arbeit. Alles Gute auch an Ricardo Brink.»

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