Die ersten Gastfahrer haben sich für die nächsten Rennen bereits angekündigt. Prominente Neuzugänge und Abschiede aus der Startaufstellung. Alles neu in Oschersleben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mal wieder werden die Karten im höchsten deutschen Motorradsport-Prädikat neu gemischt. Es gab Abgänge in andere Serien, das Ende der einen oder anderen Karriere, Neuzugänge aus anderen Serien, sowie Auf- und Umsteiger. Und ein paar Konstante.
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Der alte Meister ist weg, ein neuer muss her. Das ist die Überschrift über die IDM Superbike 2025. Ilya Mikhalchik hatte im Vorjahr den vierten und vorerst letzten Titel in der IDM Superbike klargemacht und ist damit auch mit dem bisher erfolgreichsten Titelsammler Markus Reiterberger gleichgezogen. Mikhalchik spart sich die Titelverteidigung und ist inzwischen in der Britischen Superbike Meisterschaft BSB unterwegs. Wieder am Start ist mit Florian Alt der Vizemeister des Vorjahres, der seinen Vertrag im Honda Team von Jens Holzhauer erneut verlängert hat. Im Winter hatte Alt bei den Konzessionsteilen noch auf eine Zugabe für seine Honda gehofft. Da er aber im Fahrerfeld der IDM Superbike mit zur schnellen Truppe gehört, fielen die milden Gaben in Form eine Freigabe der Gabelbrücke eher schmal aus. Eine zweite Honda wird dieses Jahr zu einem späteren Zeitpunkt mit Patrick Hobelsberger auftauchen, der durch den späten Markenwechsel für den Auftakt noch nicht starklar war.
Bei BMW geht man mit alten und neuen Gesichtern ins Rennen um die Meisterkrone. Im Meisterteam von Werner Daemen hat man sich den WM-erprobten Leandro Mercado geholt, der die letzten zwei Jahre zwar schon bei der IDM dabei war, das aber im Kawasaki-Team von Emil Weber. Neben Mercado dürfte auch der Este Hannes Soomer ein heißes BMW-Eisen im IDM-Feuer sein. In Sachen Nachwuchs setzt man im Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW auf den Niederländer Milan Merckelbagh und den Ungarn Bálint Kovács.
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Im BMW-Team GERT56 setzt man auf die bewährte Mischung aus Erfahrung von Toni Finsterbusch und Jugend von Jan-Ole Jähnig.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zwei Kawasaki-Fahrer sind 2025 am Start. Beide werden vom Team Skach ins Rennen geschickt. Für den Kroaten Martin Vugrinec wird es nach seinem Aufstieg aus der IDM Supersport das zweite Jahr auf der Skach-Kawasaki sein. Vor wenigen Tagen erst frisch für die Saison verpflichtet wurde der Österreicher Philipp Steinmayr, der sich eigentlich schon in Rennfahrer-Rente befand.
Mit Spannung erwartet wird der Auftritt von Ducati. Die Italiener unter deutscher Leitung haben sich mit Lorenzo Zanetti im Vorjahr auf die IDM Superbike eingegroovt und wollen nun ihre Früchte in Form von Punkten ernten. Seine erste komplette IDM-Saison plant der Neuzugang Lukas Tulovic, der nach Jahren auf internationaler Bühne mit reichlich Vorschuss-Lorbeeren bedacht wurde. Abschiede
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Einige Lücken tauchen beim Blick auf die aktuelle Liste auf. Nicht mehr dabei ist Marc Moser, der das Ducati-Projekt im Vorjahr noch mit angeschoben hatte, aber inzwischen beruflich so eingebunden ist, dass selbst semiprofessioneller Motorsport auf IDM-Niveau nicht mehr drin ist. Auch nicht mehr dabei ist Luca Grünwald, der in seiner Zeit in der IDM alles an Marken und Klassen mit Erfolg gefahren ist, was zwei Räder hat. Doch die IDM ist auch finanziell ein hartes Pflaster, was der Fortführung einer bis dahin erfolgreichen Karriere oftmals im Wege steht. Ihre Energie auf andere Gebiete haben auch Thomas Gradinger, Rob Hartog und Björn Stuppi verlegt. In der Liste der Superbike-Teams 2025 fehlt auch die Truppe um Denis Hertrampf mit seinen Piloten Vladimir Leonov aus Russland und Oliver König aus Tschechien. IDM Superbike Teilnehmer 2025
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#3 Lukas Tulovic (D/Ducati) #4 Martin Vugrinec (KRO/Kawasaki) #5 Jan Mohr (A/Yamaha) #6 Marco Fetz (D/BMW) #14 Jan-Ole Jähnig (D/BMW) #25 Max Schmidt (D/BMW) #27 Bálint Kovács (HU/BMW) #36 Leandro Mercado (ARG/BMW) #38 Hannes Soomer (EST/BMW) #39 Sandro Wagner (D/BMW) #44 Kevin Orgis (D/BMW) #45 Leon Orgis (D/BMW) #55 Milan Merckelbagh (NL/BMW) #56 Toni Finsterbusch (D/BMW) #66 Florian Alt (D/Honda) #71 Christoph Beinlich (D/BMW) #73 Maximilian Kofler (A/Yamaha) #85 Twan Smits (NL/Yamaha) #87 Lorenzo Zanetti (I/Ducati) IDM Superbike Endstand 2024 1. 299 Punkte Ilya Mikhalchik (UKR), BMW 2. 215 Punkte Florian Alt (D), Honda 3. 165 Punkte Toni Finsterbusch (D), BMW 4. 164 Punkte Patrick Hobelsberger (D), BMW 5. 149 Punkte Lorenzo Zanetti (I), Ducati 6. 137 Punkte Jan-Ole Jähnig (D), BMW 7. 136 Punkte Hannes Soomer (EST), BMW 8. 117 Punkte Bálint Kovács (HU), BMW 9. 92 Punkte Leandro Mercado (ARG), Kawasaki 10. 71 Punkte Maximilian Kofler (A), Yamaha 11. 64 Punkte Jan Mohr (A), BMW 12. 52 Punkte Philipp Steinmayr (A), BMW 13. 47 Punkte Milan Merckelbagh (NL), BMW 14. 39 Punkte Thomas Gradinger (A), Yamaha 15. 37 Punkte Luca Grünwald (D), BMW 16. 21 Punkte Kevin Orgis (D), BMW 17. 24 Punkte Colin Velthuizen (NL), BMW 18. 22 Punkte Leon Orgis (D), Yamaha 19. 22 Punkte Max Enderlein (D), Yamaha 20. 13 Punkte Max Schmidt (D), BMW 21. 13 Punkte Marco Fetz (D), BMW 22. 11 Punkte Vladimir Leonov (RUS), Ducati 23. 10 Punkte Martin Vugrinec (CRO), Kawasaki 24. 8 Punkte Rob Hartog (NL), Yamaha 25 7 Punkte Oliver König (CZE), Ducati 26. 6 Punkte Nico Thöni (A), Kawasaki 27. 6 Punkte Sandro Wagner (D), BMW 28. 2 Punkte Marc Moser (D), Ducati
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