IMSA-Serie mit 26 Fahrzeugen beim Rennen in Daytona

Von Oliver Müller
IMSA
Start frei: Die DPi con Mazda, Cadillac und Acura kehren zurück nach Daytona

Start frei: Die DPi con Mazda, Cadillac und Acura kehren zurück nach Daytona

Am 4. Juli geht in der amerikanischen IMSA-Serie die Saison 2020 weiter. Schauplatz ist die Rennstrecke von Daytona. In einer ersten Entrylist für das Event stehen acht DPi, sechs GTLM und zwölf GTD.

Auch in der IMSA-Serie springen die Ampeln wieder auf Grün. Aufgrund der Coronakrise wurden bekanntlich diverse Rennen abgesagt oder zeitlich nach hinten geschoben. Neu im Kalender ist das Event am 3. und 4. Juli auf dem Daytona International Speedway. An gleicher Stelle fand Ende Januar auch der Saisonauftakt des amerikanischen Championats statt. Nun ist auch schon eine erste Entrylist herausgekommen. Diese besteht aus insgesamt 26 Fahrzeugen.

Die Spitze bilden wie üblich die Daytona Prototype international (DPi). Acht dieser Fahrzeuge wurden eingeschrieben. Eine spannende Änderung gibt es beim Team-Namen der beiden Mazda DPi, die von Jonathan Bomarito/Harry Tincknell bzw. Oliver Jarvis/Tristan Nunez pilotiert werden. Hier läuft der Entry nun über 'Mazda Motorsports' und nicht mehr wie beim 24-Stunden-Rennen im Januar noch über 'Mazda Team Joest'. Die Betreuung der Fahrzeuge läuft nun bekanntlich direkt über Multimatic anstatt über den Rennstall aus dem deutschen Odenwald.

Cadillac bildet wie üblich die größte DPi-Fraktion mit vier Fahrzeugen. Diese kommen von JDC-Miller MotorSports mit Joao Barbosa/Sebastien Bourdais bzw. Chris Miller/Tristan Vautier, von WTR mit Renger van der Zande/Ryan Briscoe und natürlich von Action Express mit Felipe Nasr/Pipo Derani.

Abgerundet wird die DPi-Klasse von den beiden Acura DPi des Teams Penske mit Dane Cameron/Juan Pablo Montoya und Helio Castroneves/Ricky Taylor. Die LMP2-Kategorie ist in Daytona nicht mit dabei. Sie wird erst beim nächsten Rennen Mitte Juli in Sebring wieder in der IMSA auftreten.

Alles beim Alten bleibt es auch in der GTLM-Klasse, die in Europa als GTE bekannt ist. Porsche, Corvette und BMW bringen hier jeweils zwei Werksautos an den Start. Erwartungsgemäß ist der Ferrari 488 GTE von Risi Competizione in Daytona nicht mit dabei.

Die GTD (sonst in der Welt GT3) besteht in Daytona aus zwölf Fahrzeugen, die sich auf zwei Lexus RC F GT3, drei Acura NSX GT3 und jeweils einen BMW M6 GT3, Mercedes-AMG GT3, Audi R8 LMS, Ferrari 488 GT3, McLaren 720S GT3, Porsche 911 GT3 R und Lamborghini Huracán GT3 aufteilen. Hier die Entrylist für den genaueren Blick.

In Daytona will die IMSA auch wieder bis zu 5000 Zuschauer zulassen. Darüber hinaus wird das Rennen natürlich auf der IMSA-Website im Livestream gezeigt. Start ist am 4. Juli um 6:05 Uhr Eastern Time, was 0:05 Uhr MESZ (am Morgen des 5. Juli) entsprechen müsste.

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