Weltmeister-Sohn Remy Gardner verstärkt nächstes Jahr das Red Bull-Moto2-Team von Ajo Ajo und KTM. Im Ideallfall wird der 22-jährige Australier eines Tages bei KTM in die MotoGP aufsteigen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Der Australier Remy Gardner stand schon mehrmals auf dem Sprung zu KTM, zum Beispiel vor drei Jahren, als er ein Angebot vom Schweizer CGBM-Team bekam, das für 2018 auf KTM umstieg. Doch die Deals kamen nie zustande, auch nicht der MotoGP-Vertrag vior einem Jahr, als KTM einen Nachfolger für Johann Zarco suchte, damals bekam Iker Lecuona den Vorzug.
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Aber heute haben das Red Bull KTM-Ajo-Team und die KTM GP Academy bestätigt, dass Gardner 2021 den Platz von Jorge Martin (er geht zu Pramac-Ducati) übernehmen wird. Gardner wird 2021 bereits seine sechste Saison in der Moto2-WM bestreiten, er fuhr schon 2016 auf Kalex und dann 2017 und 2018 beim Tech3-Team auf einer Eigenbau-Maschine namens Mistral 610. Der erst 22-jährige Australier absolviert in Misano am Wochenende seinen 91. Grand Prix. Der Sohn des ehemaligen 500-ccm-Weltmeisters Wayne Gardner hat bereits Erfahrung mit KTM: 2014 kassierte er in Sepang/Malaysia mit Platz 15 beim 125-ccm-Weltmeisterschaftslauf seinen ersten WM-Punkt auf KTM.
Remy Gardner gilt als Riesentalent, er vermasselte sich jedoch durch Stürze schon viele Spitzenergebnisse. 2019 fuhr er in Argentinien erstmals nach Platz aufs Podest, die WM beendete er mit 77 Punkten auf Rang 15. Jetzt hält sich der begnadete Motocross- und Dort-Track-Pilot in der WM an elfter Position. Mit Platz 3 in Spielberg am 23. August hat er Teamchef Aki Ajo und die KTM-Manager beeindruckt.
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Im Ajo-Moto2-Team soll der schnelle Remy Gardner (bisher zwei Pole-Positions in der Moto2-Klasse) wie bereits Miguel Oliveira und Brad Binder für die MotoGP-Klasse aufgebaut werden.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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"Ich bin sehr happy, denn ich habe jetzt einen Vertrag beim Team meiner Träume unterschrieben", stellte Remy fest. "Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir diese Gelegenheit für 2021 ermöglicht haben. Ich bedanke mich auch bei allen Personen, die mir geholfen haben, so weit zu kommen. Ich kann den Arbeitsbeginn bei Ajo kaum erwarten. Ich hoffe, wir können gemeinsam ein paar erstaunliche Dinge vollbringen."
Zu den treuen Unterstützern gehört natürlich Papa Wayne, der Weltmeister von 1987, der viel Geld und Energie in die Karriere des Juniors investiert hat. "Ich bin froh, dass wir Remy nächstes Jahr in unserem Moto2-Projekt dabei haben", erklärte Aki Ajo. "Er ist ein junges Talent, verfügt aber schon über viel WM-Erfahrung. Diese Kombination der Fähigkeiten macht ihn zu einem perfekten Fahrer für unsere Pläne zur Entwicklung junger Fahrer. Ich weiß, dass Remy etwas Besonders auf dem Kasten hat. Er hat großartiges Talent, ein gutes Gefühl für das Bike und ist ein geborener Kämpfer. Ich bin neugierig, was die Saison 2011 für uns bereithalten wird."
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Pit Beirer, KTM Motorsport-Direktor: "Ich freue mich, dass Remy unter unseren Schirm kommt. Wir glauben, er ist ein besonderer Fahrer. Wir haben bei seinen Leistungen auf der Strecke ein paar außergewöhnliche Fähigkeiten entdeckt. Mit der Erfahrung von Aki kann er nächstes Jahr einen wichtigen Schritt nach vorne machen." Ergebnis, Moto2, 10.9., San Marino-GP 1. Luca Marini, Kalex, 40:41,774 min 2. Marco Bezzecchi, Kalex, 0,799 sec 3. Enea Bastianini, Kalex, 0,897 4. Xavi Vierge, Kalex, 2,177 5. Augusto Fernandez, Kalex, 8,307 6. Thomas Lüthi, Kalex, 9,046 7. Fabio Di Giannantonio, Speed Up, 9,971 8. Sam Lowes, Kalex, 16,485 9. Aron Canet, Speed Up, 17,036 10. Joe Roberts, Kalex, 17,209 11. Lorenzo Baldassarri, Kalex, 17,741 12. Marcos Ramirez, Kalex, 19,152 13. Lorenzo Dalla Porta, Kalex, 21,946 14. Simone Corsi, MV Agusta, 22,005 15. Niccolò Bulega, Kalex, 24,404 WM-Wertung (nach 7 von 15 Rennen)
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