Marcos Ramirez: «Fühle mich schon wieder besser»

Von Maximilian Wendl
Marcos Ramirez hofft, am zweiten Rennwochenende wieder mitmischen zu können

Marcos Ramirez hofft, am zweiten Rennwochenende wieder mitmischen zu können

Wegen eines Sturzes und einer daraus resultierenden Verletzung verpasste es Marcos Ramirez, beim Saisonauftakt der Moto2 in Katar eine gute Rolle zu spielen. Im Rampenlicht stand dagegen Teamkollege Cameron Beaubier.

Der erste Grand Prix der Saison 2021 war für Moto2-Fahrer Marcos Ramirez früher vorbei als es ihm lieb war. Dabei erlebte der Pilot des American Racing Teams eine Achterbahnfahrt. Nach einem ordentlichen zehnten Platz im ersten Freien Training fiel er in der zweiten Session aus der Reihe der qualifizierten Fahrer für das Q2 erst einmal heraus. Als 17. startete er in den Samstag. Dann wurde es schmerzhaft. Nach einem Sturz in Kurve 6 im FP3 richtete sich Ramirez noch unversehrt auf, doch in der Qualifikation hatte er einen Highspeed-Crash mit Folgen.

Teambesitzer Eitan Butbul erklärte: «Leider endete das Wochenende für Marcos nicht so gut. Nachdem er in Q1 auf dem richtigen Weg mit dem Setup war, stürzte er. Dieser Crash hatte eine kleine Fraktur zur Folge.»

Die Ärzte erteilten Ramirez zwar die Freigabe, doch nach der ersten Runde kehrte er in die Box zurück und stieg vom Motorrad. Das Team ließ ausrichten: «Er hat alles versucht, um auf das Motorrad zurückzukommen, aber leider kann er nicht teilnehmen und muss aufgeben.» Butbul ergänzte: «Er war bereit, das Rennen zu fahren, er machte sogar einhändige Liegestütze. Aber der starke Wind war zu viel. Er zog sich nach dem Start zurück, was die sicherste Entscheidung war.»

Nun meldete sich Ramirez über Instagram. Im Hotel in Katar macht er fleißig Übungen und kämpft darum, beim zweiten Rennen auf dem Losail International Circuit dabei sein zu können. Seine Worte: «Ich fühle mich schon besser als noch am Sonntag. Meine rechte Schulter erholt sich und fühlt sich schon wieder besser an.»

Der Ausblick für das Wochenende: «Ich werde mein Bestes geben. In erster Linie geht es natürlich darum, fahren zu können. Ich unternehme alles, damit das klappt.»

Teamkollege Cameron Beaubier erreichte bei seinem Debüt in der mittleren Klasse einen starken elften Platz. Der Amerikaner, der seinen Landsmann Joe Roberts beerbete, sagte: «Was für ein verrücktes Rennen. Jetzt sehe ich, wie wichtig das Qualifying in dieser Klasse ist. Ich habe meinen Kopf unten behalten und einige gute Überholmanöver gemacht. Ich bin froh, dass ich dieses erste Rennen hinter mich gebracht habe und möchte am nächsten Wochenende direkt weitermachen.»

Lob gab es auch von Butbul: «Er hat erstaunliche Leistungen gezeigt. Er hat die Pace, um an der Spitze mitzufahren. In diesem Feld von Startplatz 22 auf P11 zu fahren, zeigt seine Motivation, sein Potenzial und sein Talent.»

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