Raúl Fernandez: Verletzung noch nicht verheilt

Von Maximilian Wendl
Herausforderer Raúl Fernandez (links) nimmt es in Misano wieder mit seinem Teamkollegen Remy Gardner auf

Herausforderer Raúl Fernandez (links) nimmt es in Misano wieder mit seinem Teamkollegen Remy Gardner auf

Raúl Fernandez geht auch in den 14. WM-Lauf der Moto2-Klasse in Misano mit einem Handicap. Dass er sich davon nicht aus dem Konzept bringen lässt, hat er bereits gezeigt. Deswegen ist Stallrivale Remy Gardner gewappnet.

Den ersten Titel haben der Red Bull KTM Ajo-Rennstall mit seinen Fahrern Raúl Fernandez und Remy Gardner bereits eingefahren. Bei noch fünf ausstehenden Rennen ist ihnen die Team-WM nicht mehr zu nehmen. Zu dominant trat das Duo in der bisherigen Saison auf. Ein Blick auf die Ergebnisliste unterstreicht das: Fünf Doppelsiege gab es zu bejubeln und bei acht von 13 Rennen standen Gardner oder Fernandez ganz oben auf dem Podest.

Daran wollen sie anknüpfen. Allerdings geht es jetzt mehr und mehr um die Fahrer-WM. Gardner hat noch 39 Punkte Vorsprung, nachdem sein Stallrivale im MotorLand Aragón heranrückte. Der Erfolg des Spaniers ist umso höher einzuschätzen, da er sich von einer frisch operierten Hand nicht aus dem Konzept bringen ließ.

Die Vorzeichen für das Rennwochenende in Misano sind unverändert. Fernandez erklärte: «Die Verletzung ist nicht besser geworden, weil zwischen den Rennen nicht viel Zeit vergangen ist. Ich bin nicht zu 100 Prozent  fit, auch wenn es mir schon etwas besser geht. Mir steht ein hartes Wochenende bevor. Misano ist wunderschön und ich habe gute Erinnerungen an diesen Ort. Obwohl wir in Aragon den Sieg errungen haben, können wir uns noch nicht ausruhen. Ich werde von Tag zu Tag schauen müssen.»

Gegen eine Wiederholung des Aragón-Auftritts hätte Fernandez nichts einzuwenden: «Der Sieg war etwas Unerwartetes, denn vor dem GP hatte ich geglaubt, dass ich nicht in der Lage sein würde, ein Rennen zu fahren. Der Sieg war etwas ganz Besonderes. Es war der beste Sieg meines bisherigen Lebens, weil er für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte. Das ist zweifellos eine zusätzliche Motivation, aber wir müssen unseren Weg fortsetzen, konzentriert bleiben und mit dem Team auf dieselbe Weise arbeiten.»

Gardner bleibt der Gejagte und hat von seinem Selbstvertrauen nichts eingebüßt: «Ich gehe mit großen Erwartungen in den Großen Preis von San Marino. Unser Ziel für diesen Lauf ist es, mit so vielen Punkten wie möglich abzureisen. Wenn ich es auf das Podest schaffe oder in die Top 5 komme, dann ist das in Ordnung. Wichtig wird es sein, keine Fehler zu machen.»

WM-Stand nach 13 von 18 Rennen:

1. Gardner, 251 Punkte. 2. Raúl Fernández 212. 3. Bezzecchi 179. 4. Sam Lowes 127. 5. Canet 92. 6. Augusto Fernández 108. 6. Canet 103. 7. Di Giannantonio 101. 8. Ogura 95. 9. Schrötter 80. 10. Navarro 71. 11. Vierge 67. 12. Roberts 59. 13. Vietti 47. 14. Arbolino 40. 15. Bendsneyder 40. 16. Chantra 35. 17. Beaubier 28. 18. Arenas 23. 19. Dixon 21. 20. Manzi 20. 21. Ramirez 20. 22. Lüthi 16. 23. Aldeguer 13. 24. Corsi 13. 25. Garzo 12. 26. Bulega 12. 27. Dalla Porta 10. 28. Syahrin 8. 29. Lopez 4. 30. Baldassarri 3. 31. Baltus 2.

Stand Marken-WM:

1. Kalex, 325 Punkte (Marken-Weltmeister 2021!). 2. Boscoscuro 135. 3. MV Agusta 16. 4. NTS 10.

Stand Team-WM:

1. Red Bull KTM Ajo, 463 Punkte (Team-Weltmeister 2021!). 2. Elf Marc VDS Racing Team 228. 3. Sky Racing Team VR46, 226. 4. Idemitsu Honda Team Asia 130. 5. Kipin Energy Aspar Team 126. 6. Liqui Moly Intact GP 120. 7. Federal Oil Gresini 113. 8. Petronas Sprinta Racing 88. 9. +Ego Speed Up 84. 10. Italtrans Racing Team 69. 11. Pertamina Mandalika SAG Team 56. 12. American Racing 48. 13. Flexbox HP40 36. 14. MV Agusta Forward Racing 16. 15. NTS RW Racing GP 10.

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