Marcel Schrötter (13.): «Wir müssen mehr Grip finden»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Marcel Schrötter in Barcelona

Marcel Schrötter in Barcelona

Marcel Schrötter liess nach dem ersten Trainingstag in Barcelona den Kopf nicht hängen. «Es fehlt nicht viel bis zu ersten Startreihe», stellte der Bayer fest.

Der erste Trainingstag auf dem Circuit de Catalunya wurde bei hochsommerlichen Bedingungen absolviert. Bedingungen also, die es für das gesamte Startfeld schwer machten, ausreichend Grip auf dem heißen Asphaltbelag der 4,7 Kilometer langen Piste zu finden.

Marcel Schrötter konnte auf der Mistral 610 des Tech3-Teams erst mit einem neuen Reifen seine Pace aufblitzen lassen. Allerdings nur für wenige Runden, da dieser ebenfalls zu schnell Haftung abbaute. Zumindest gelang es ihm damit in die Top-10 nach vorne zu fahren. Abgesehen davon hatte der 21-Jährige betreffend Top-Speed Erfreulicheres als zuletzt zu berichten, da sich eine geänderte Verkleidung punkto Windschlüpfigkeit vorteilhaft auswirkt.

Marcel Schrötter fuhr im ersten Training mit 1:48,889 min auf Platz 23, im zweiten Training schaffte er 1:48,272 min den zehnten Platz; das ergab Rang 13 in der Tagesgesamtwertung.

«Nach einem schwierigen Beginn am Freitagvormittag ist uns im zweiten Training eine tolle Steigerung gelungen. Auch wenn diese Session nicht einwandfrei verlaufen ist, war ich doch halbwegs zufrieden damit. Bei diesen Verhältnissen hatten wahrscheinlich alle Fahrer. Zudem gibt es gegenüber dem vergangenen Jahr neue Reifen für diese Strecke, was die Angelegenheit nicht einfacher macht.»

«Aus unserer Sicht war es jedenfalls ein harter Tag, da wir lange Zeit auf keinen grünen Zweig kamen. Ich war sehr lange mit gebrauchten Reifen draußen, was vielleicht nicht das Geschickteste war. Mit einem neuen Reifen der gleichen Mischung ging es gleich ein gutes Stück nach vorne», schilderte Marcel. «Natürlich hat der neue Reifen etwas gebracht, aber leider hat auch er viel zu früh Haftung abgebaut. Daher werden wir am Samstag vermehrt die alternative Option testen. Positiv war, dass ich meine Zeiten wieder alleine fahren konnte und dass Gefühl für die Bedingungen auf Anhieb gut war. Außerdem hat sich die leicht abgeänderte Verkleidung, die unten breiter ist, wodurch ich weniger Wind spüre, vorteilhaft ausgewirkt. Damit ist es uns gelungen, vielleicht 2 bis 3 km/h aufzuholen. Das ist zwar nicht viel, aber zumindest ein Anfang. Für das restliche Wochenende müssen wir aber unbedingt mehr Grip finden. Es fehlt nicht viel auf die erste Startreihe.»

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