Rookies-Cup-Talent Filip Salac: Mit Wildcard in Brünn

Von Jiri Miksik
Moto3
Bescheiden: Filip Salac wäre bereits mit einem Platz in den Top-20 zufrieden

Bescheiden: Filip Salac wäre bereits mit einem Platz in den Top-20 zufrieden

Der Tscheche Filip Salac, der aktuell den dritten Zwischenrang in der Tabelle des Red Bull Rookies Cup belegt, darf bei seinem Heimspiel in Brünn GP-Luft schnuppern. Der 16-Jährige tritt mit einer Wildcard an.

Beim jüngsten Kräftemessen in Assen durfte Filip Salac in den beiden Meisterschaftsläufen des Red Bull Rookies Cup die Ränge 5 und 2 bejubeln. Damit belegt der Teenager – punktgleich mit dem direkt vor ihm klassierten Spanier Carlos Tatay – den dritten Tabellenrang. Neben der hart umkämpften Nachwuchsmeisterschaft, die im Rahmen der GP-Klassen ausgetragen wird, bestreitet der Tscheche auch die Moto3-Junioren-WM.

Dort tritt der Schützling von Jan Stovicek – seines Zeichens Präsident des tschechischen Automotoklubs (AMK) – auf der früheren KTM von Philipp Öttl für das «Czech Talent Team Cuna de Campeones» an. Und als gäbe das nicht schon genug zu tun, wird der 16-Jährige bei seinem Heimspiel auf dem Masaryk Ring in Tschechien dank einer Wildcard auch GP-Erfahrung sammeln dürfen.

2016 durfte bereits ein anderer Tscheche im Moto3-WM-Feld mitmischen und damit GP-Luft schnuppern: Karel Hanika gab auf der KTM des Teams Freudenberg Racing Gas und verpasste die Punkteränge als Sechzehnter nur knapp. Auch im vergangenen Jahr war der Rennfahrer aus Brünn wieder mit von der Partie: Auf der Moto2-Kalex des Teams Willirace kam er allerdings nicht über den 22. Rang hinaus.

Salac freut sich über die Chance, zusammen mit den WM-Stars auf die Piste zu gehen. «Das ist eine ausgezeichnete Neuigkeit, denn es ist alles andere als einfach, eine Wildcard zu bekommen», betont der Nachwuchsfahrer. «Ich hoffe, dass mir das Team für meinen Einsatz ein gut abgestimmtes Bike vorbereitet. Denn dieses Motorrad mag dem Rookies-Cup-Bike ähnlich sehen, es ist aber dennoch ganz anders: Motor, Getriebe, Bremsen und Chassis sorgen dafür, dass die Unterschiede deutlich ausfallen.»

Mit Blick auf den Masaryk Ring in Brünn erklärt Salac: «Es ist ein schneller Kurs und ich hoffe, dass die Piste nass sein wird. Ich fürchte mich nicht davor, auf nasser Piste auszurücken und im Nassen sind die Leistungsunterschiede bei den Motorrädern nicht so gross.»

Und der junge Tscheche beteuert: «Ich wäre schon zufrieden mit einem Platz unter den schnellsten Zwanzig, wenn ich es schaffe, in die Top-15 zu kommen und damit meine ersten WM-Punkte zu sammeln, dann wäre das natürlich ein Traum, der in Erfüllung geht.»

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