Dirk Geiger: Premiere auf PrüstelGP-KTM «megacool»

Von Jordi Gutiérrez
Moto3
Auf dem Circuito de Jerez – Ángel Nieto geben sich vor dem IRTA-Test die Moto3- und Moto2-Teams die Klinke in die Hand. Am Montag war unter anderem das PrüstelGP Team mit Neuling Dirk Geiger im Einsatz.

Am Montagvormittag herrschte in Jerez noch dichter Nebel, ehe sich Andalusien von seiner schönen und warmen Seite präsentierte. Deshalb kam der private Testtag erst ab 13 Uhr ins Rollen. Neben den Moto2-Teams Forward und SAG waren die Moto3-Teams RBA, Tech3, PrüstelGP und Max Racing (erstmals im Husqvarna-Branding) vor Ort, dazu kamen die Laglisse-Fahrer aus der Moto3-Junioren-WM sowie einige Superbikes aus der Spanischen Meisterschaft.

Für Dirk Geiger, der die ersten fünf Grand Prix auf der KTM des carXpert PrüstelGP Teams fahren wird, war der Jerez-Test die erste Chance, um sich mit dem neuen Bike und Team anzufreunden. «Der erste Tag war sehr gut, es war sehr positiv. Ich habe mich riesig gefreut, jetzt endlich zu fahren. Das lange Warten war am Vormittag ein bisschen schade, da haben wir ein bisschen Zeit verloren. Im Großen und Ganzen war das erste Outing aber mega cool, ich habe mich richtig gut gefühlt mit dem Bike, besser als erwartet», schwärmte der 17-Jährige anschließend.

«Wir haben uns Stück für Stück hochgearbeitet und haben versucht, schneller zu werden», ergänzte Geiger. «Das hat auch sehr, sehr gut geklappt. Wir sind in jedem Stint schneller geworden. Am Ende des Tages bin ich sehr glücklich, weil ich mich immer steigern konnte, auch am Schluss. Das war das Positive. Morgen und in den nächsten paar Tagen geht es natürlich weiter und wir versuchen, uns so weiter zu steigern.»

Weil Barry Baltus sich beim Motocross-Training eine Verletzung an der Schulter zuzog, wird Geiger auch den zweiten privaten Testtag bestreiten, ehe am Mittwoch der dreitägige IRTA-Test beginnt. «Es ist eigentlich die perfekte Vorbereitung», meinte der Deutsche im Hinblick auf den Katar-Test und den Saisonauftakt in Doha am 8. März. «Das Team ist mega, wir verstehen uns richtig gut, die Arbeitsweise ist auch sehr, sehr gut. Wir versuchen einfach, uns Stück für Stück weiterzuarbeiten, alles zu verstehen und schneller zu werden.»

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