Garcia und Yamanaka: Auf den Spuren von Marc Márquez

Von Andreas Gemeinhardt
Moto3

Sergio Garcia und Ryusei Yamanaka, zwei ehemalige Absolventen der Repsol Monlau Technical School, gehen in der Saison 2020 für das Team Estrella Galicia 0,0 in der Moto3-Weltmeisterschaft auf Punktejagd.

Die Repsol Monlau Technical School bildete in der vergangenen Dekade eine beachtliche Anzahl von Fahrern, Mechanikern und Ingenieuren aus. Das Projekt unterstützt vor allem Nachwuchspiloten in der Moto3-Junioren-WM, dem European Talent Cup sowie der Spanischen Meisterschaft CEV Repsol, die ihrem Traum folgen, um in der MotoGP eines Tages in die Fußstapfen von Marc Márquez zu treten.

Das Monlau Repsol Technical School Project förderte auch den Spanier Sergio Garcia und Ryusei Yamanaka aus Japan, die 2020 Teamkollegen in der Moto3-WM sein werden. Beide werden auf Honda NSF250RW für das Team Estrella Galicia 0,0 antreten.

Sergio Garcia nimmt seine zweite komplette Moto3-WM-Saison in Angriff und er will sich erneut als Top-Pilot in der kleinsten WM-Kategorie etablieren. Der erst 16-jährige Garcia lernte im vergangenen Jahr die WM-Strecken kennen, er sammelte viel Rennerfahrung und er krönte seine Rookie-Saison mit dem Sieg in Valencia sowie einem zweiten Platz in Sepang.

«Ich freue mich sehr auf die neue Saison, besonders nachdem ich in den letzten beiden Moto3-WM-Läufes des Jahres 2019 einen Sieg und einen zweiten Platz erreicht habe», erklärte Garcia. «Ich konnte zeigen, das ich auf dem Niveau der schnellsten Piloten angekommen bin. Jetzt kenne ich auch alle Strecken. Das macht es viel einfacher, da ich mich ganz auf das schnelle Fahren konzentrieren kann.»

Garcias Teamkollege wird der Newcomer Ryusei Yamanaka sein, der im vergangenen Jahr an vier Grand Prix mit einer Wildcard teilnahm. Der 18-jährige Japaner wurde 2019 Gesamtfünfter der Moto3-Junioren-Weltmeisterschaft. Er holte sich dabei einen Sieg und einen dritten Platz als beste Einzelergebnisse.

«Es ist mir eine Ehre, jetzt die komplette Saison der Moto3-WM bestreiten zu dürfen», gibt sich Yamanaka demütig. «Bei meinen Wildcareinsätzen in der Saison 2019 konnte ich sehr viel von den Besten lernen. Ich freue mich schon auf das erste Rennen und hoffe, dass meine Entwicklung in Zukunft weiterhin positiv verläuft. Ich will 2020 ansprechende Resultate erzielen und um den Titel «Rookie oft he Year» kämpfen.»

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