Honda-Star Dani Pedrosa: «Noch nicht alles geschafft»

Von Otto Zuber
MotoGP
Dani Pedrosa: «Die Strecke war am Morgen sehr dreckig»

Dani Pedrosa: «Die Strecke war am Morgen sehr dreckig»

Honda-Pilot Dani Pedrosa erlebte einen gelungenen Auftakt ins deutsche GP-Wochenende. Der Spanier war sowohl im Trockenen als auch im Nassen der Drittschnellste. Trotzdem erklärte er: «Wir haben noch einiges zu tun.»

Für Dani Pedrosa gestaltete sich der Auftakt ins neunte Rennwochenende auf dem Sachsenring reibungslos. Der Honda-Werkspilot drehte am Morgen auf trockener Piste 28 Runden und reihte sich mit 1:21,789 min auf der dritten Position ein. Diese belegte er auch am Nachmittag, nachdem er weitere 28 Umläufe – diesmal auf nasser Bahn – geschafft hatte. Mit 1:28,468 min blieb er am Ende 0,353 sec langsamer als Spitzenreiter Héctor Barberá.

Hinterher fasste Pedrosa zusammen: «Das war heute ein ziemlich guter Start, denn wir hatten die Möglichkeit, in allen Bedingungen zu testen. Wir konnten uns im Vergleich zur letzten Woche etwas verbessern, und zwar im Nassen genauso wie im Trockenen. Mal schauen, wie das Wetter morgen wird, aber wir müssen so oder so noch einige Änderungen vornehmen und einig Sachen ausprobieren, etwa die Reifen und einige Abstimmungsvarianten.»

«Wir haben in beiden Sessions verschiedene Reifen ausprobiert, konnten aber noch nicht alle testen. Die Strecke war am Morgen auch noch sehr dreckig. Ich rechnete damit, dass wir auch am Nachmittag im Trockenen fahren würden, doch leider kam dann der Regen», schilderte der kleine Spanier weiter.

«Das Positive an der nassen Bahn ist, dass ich draussen bleiben und auch einige Runde im starken Regen fahren konnte, als viel Wasser auf der Strecke lag. Denn genau damit hatten wir letzte Woche Mühe», beeilte sich Pedrosa anzufügen, und schwärmte mit Blick auf den neuen Belag: «Der neue Asphalt bietet sehr viel Haftung, vor allem im Nassen, was sich auch in den Rundenzeiten spiegelt: Der grösste Unterschied waren die Zeiten im Nassen, da sind wir sehr viel schneller als noch in den Vorjahren. Auch im Trockenen sind wir etwas flotter unterwegs, aber der Unterschied ist da nicht so gross.»

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