Suzuki: Ist der Top-Speed-Nachteil jetzt beseitigt?
Suzuki schaffte 2019 mit Alex Rins und Rookie Joan Mir in der MotoGP-WM die Ränge 5 und 12. Aber Teammanager Davide Brivio sieht Raum für Verbesserungen.
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Es war sicher ein Risiko, als das Suzuki Ecstar Team den Spanier Joan Mir nach einer Moto2-Saison gleich in die MotoGP-Klasse beförderte und ihn auf die Suzuki GSX-RR setzte. Aber der Moto3-Weltmeister von 2017 (auf der Leopard-Honda) bewies seine Klasse und sein Riesentalent auch in der "premier class" auf Anhieb, blieb Teamleader Alex Rins oft dicht auf den Fersen und schloss die Saison als starker Gesamtzwölfter ab. Beste Saisonergebnisse: Fünfter in Phillip Island und Sechster in Catalunya.
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Davide Brivio, Manager des Suzuki Ecstar MotoGP-Teams mit Alex Rins und Joan Mir, zeigt sich beeindruckt von der Performance des 22-jährigen Neulings aus Mallorca. "Sein Debütjahr ist sehr positiv verlaufen. Eindrucksvoll. Joan hat unseren Erwartungen entsprochen. Wir haben ja schon andere Rookies wir Viñales udn Rins im Team gehabt und wussten, was wir von ihnen verlangen können. Joan hat sein Lernjahr hinter sich, nächstes Jahr werden wir sein wahres Potenzial sehen." Doch Joan Mir stürzte im Brünn schwer, er fiel dann für zwei weitere Grand Prix verletzt aus. "Das war sehr schade für ihn, denn er befand sich in einem Aufwärtstrend. Er hatte zu diesem Zeitpunkt beim Set-up klare Fortschritte gemacht. Nach dem Unfall musste Joan beim Comeback wieder von vorne beginnen und Vertrauen gewinnen. Aber er ist dann sichtbar stärker und entschlossener geworden. Es war schön, diese Entwicklung zu beobachten", sagt Brivio. "Joan konnte die Saison in positiver Manier mit guten Ergebnissen abschließen."
Alex Rins fuhr zwar bei den letzten sieben Rennen nicht mehr aufs Podest, aber er schaffte drei fünfte Plätze. Den dritten WM-Gesamtrang verspielte er nur um 6 Punkte gegen Maverick Viñales, der 2015 und 2016 für Suzuki fuhr und 2016 in Silverstone für den ersten Sieg der GSX-RR mit dem neuen Reihen-Vierzylinder sorgte.
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"Alex Rins hat in der Saison 2019 bewiesen, dass er in seiner dritten Saison bei uns reifer geworden ist. Er gehört heute zu den Top-Fahrern in der MotoGP. Aber wir müssen noch konstanter werden. Wir müssen noch öfter ganz vorne mitmischen, damit wir noch mehr Punkte sammeln können", lautet die Bilanz von Brivio.
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Wie sieht der Ausblick von Suzuki und Davide Brivio für 2020 aus? Wird die 2020-Suzuki deutlich schlagkräftiger sein? "Wir haben bereits in diesem Jahr ein konkurrenzfähiges Paket gehabt", hält der Italiener fest. "Aber wir haben erkannt, dass wir bei der Motorleistung zulegen müssen, damit wir auf den Geraden weniger Zeit verlieren. Wir haben im November in Valencia und Jerez eine neue Motor-Spezifikation getestet. Wir hoffen, dass wir damit unseren Top-Speed-Mangel aus der Welt schaffen und näher an die besten Bikes herankommen können."
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