Comeback von Marc Márquez: «Nicht das beste Gefühl»

Von Mario Furli
Marc Márquez ist zurück im Sattel

Marc Márquez ist zurück im Sattel

Repsol-Honda-Star Marc Márquez setzte sich eine gute Woche vor dem MotoGP-Test in Sepang erstmals wieder auf ein Motorrad. Zwei Monate sind seit der Operation an der rechten Schulter vergangen.

Gleich nach dem Jerez-Test unterzog sich MotoGP-Weltmeister Marc Márquez am vergangenen 27. November einem Eingriff an der rechten Schulter. Es war seine zweite Schulter-OP innerhalb eines Jahres, nachdem Anfang Dezember 2018 bereits das linke Gelenk an der Reihe war. Obwohl die jüngste Operation laut Dr. Mir, dem Vertrauensarzt der MotoGP-Stars, weniger aggressiv war, klagte der 26-jährige Spanier über eine schwierige Reha.

«Dieses Mal geht es ein bisschen langsamer, aber wir arbeiten hart, um beim Test in Malaysia nicht bei 100 Prozent aber zumindest bei 60 oder 70 Prozent zu sein», hatte Marc Márquez kürzlich erklärt.

Auch wenn es nur langsam vorwärts ging, trainierte der Repsol-Honda-Star zu Hause in Cervera Tag für Tag unter Aufsicht seines Physiotherapeuten Carlos Garcia – der Lohn dafür war am Mittwoch ein erster Ausflug auf einem Motorrad, nachdem Marc bereits vor zwei Wochen im Kart unterwegs gewesen war.

«Nach zwei Monaten ohne Bike bin ich gestern wieder gefahren, um zu sehen, wie die rechte Schulter reagiert», verriet der sechsfache MotoGP-Champion. «Das Gefühl war nicht das Beste, aber ich bin sehr glücklich, weil wir wichtige Fortschritte machen», erklärte er anschließend.

Zur Erinnerung: Vom 7. bis 9. Februar steht in Sepang der erste IRTA-Test des Kalenderjahres an. Zuvor präsentiert sich das Repsol Honda Team noch am 4. Februar in Jakarta.

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