MotoGP

Rookie Alex Márquez (Honda): «Sepang ist sehr hart»

Von Johannes Orasche - 09.02.2020 20:02

MotoGP-Neuling Alex Márquez spricht nach den Tests in Sepang offen über seine aktuellen Probleme mit der Werks-Honda und die Erwartungen für den Saisonauftakt in Doha am 8. März.

Moto2-Weltmeister Alex Márquez fand sich in der kombinierten Zeitentabelle der dreitägigen Tests in Sepang nur auf Rang 18 wieder. Das Gute an der Sache: Der Teamkollege und Bruder von Weltmeister Marc Márquez büsste nur knapp 0,7 Sekunden auf Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) ein.

Dementsprechend konnte der Spanier durchaus zufrieden sein. «Mein Speed ist gut. Es gibt immer noch einige Dinge zu tun und zu verbessern. Wir sind hier 0,6 hinter der Spitze, im Renn-Rhythmus vielleicht etwas mehr. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg. In Doha werden wir das Bike ändern und auf eine andere Art abstimmen, so wie es für mich besser sein könnte.»

Der jüngere Márquez-Bruder hat sich umgeschaut im MotoGP-Paddock: «Es sieht so aus, als wären Suzuki und Yamaha sehr schnell, was den Rhythmus über eine längere Zeit betrifft. Wir haben bei Honda Probleme mit dem Grip und mit dem Kurvenspeed. Die Information an Honda ist aber klar und ich denke, wir haben viel Potenzial für eine Steigerung.»

Alex hatte am Samstag eine Long-Run absolviert. «Ich hatte dann am Sonntag ein Problem am Nachmittag. Ich bin 20 Runden gefahren am Sonntag. Körperlich ist es sicher sehr hart. Aber ich habe mit vielen der MotoGP-Jungs hier gesprochen, die allesamt sagen, dass es hier immer hart ist. Speziell für einen Rookie ist es eine wirklich anspruchsvolle Sache, denn die Pause war lang und es ist heiß. Speziell für einen Neuling ist es nicht einfach, die Muskeln machen zu. Ich habe mich aber gut gefühlt bis zur 20. Runde. Wir haben sicher im Winter einen guten Job gemacht mit meinem Trainer.»

Die Einschätzung des Spaniers: «Im Moment sind wir hier in Malaysia auf einem Platz zwischen 10 und 15, das ist die Realität. Für Doha habe ich keine speziellen Erwartungen. Wichtig wird der Katar-Test sein und zu sehen, ob wir uns gut für das Rennen vorbereiten können.»

MotoGP-IRTA-Test Sepang, Sonntag, 9. Februar:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min
2. Cal Crutchlow, Honda, 1:58,431 min, + 0,082 sec
3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,450, + 0,101
4. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,502, + 0,153
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:58,541, + 0,192
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,606, + 0,257
7. Pol Espargaró, KTM, 1:58,610, + 0,261
8. Jack Miller, Ducati, 1:58,616, + 0,267
9. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,694, + 0,345
10. Joan Mir, Suzuki, 1:58,736, + 0,387
11. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,764, + 0,415
12. Marc Márquez, Honda, 1:58,772, + 0,423
13. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:58,838, + 0,489
14. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:58,859, + 0,510
15. Johann Zarco, Ducati, 1:58,951, + 0,602
16. Alex Márquez, Honda, 1:59,042, + 0,693
17. Brad Binder, KTM, 1:59,104, + 0,755
18. Maverick Viñales, Yamaha, 1:59,169, + 0,820
19. Tito Rabat, Ducati, 1:59,549, + 1,200
20. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:59,697, + 1,348
21. Bradley Smith, Aprilia, 1:59,841, + 1,492
22. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,860, + 1,511
23. Iker Lecuona, KTM, 1:59,898, + 1,549
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:00,100, + 1,751
25. Mika Kallio, KTM, 2:00,148, + 1,799

MotoGP-IRTA-Test Sepang, kombinierte Zeitenliste:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min
2. Cal Crutchlow, Honda, 1:58,431 min, + 0,082 sec
3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,450, + 0,101
4. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,502, + 0,153
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:58,541, + 0,192
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,606, + 0,257
7. Pol Espargaró, KTM, 1:58,610, + 0,261
8. Jack Miller, Ducati, 1:58,616, + 0,267
9. Dani Pedrosa, KTM, 1:58,662, + 0,313
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,694, + 0,345
11. Joan Mir, Suzuki, 1:58,731, + 0,382
12. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,764, + 0,415
13. Marc Márquez, Honda, 1:58,772, + 0,423
14. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:58,831, + 0,482
15. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:58,859, + 0,510
16. Maverick Viñales, Yamaha, 1:58,893, + 0,544
17. Johann Zarco, Ducati, 1:58,951, + 0,602
18. Alex Márquez, Honda, 1:59,042, + 0,693
19. Brad Binder, KTM, 1:59,104, + 0,755
20. Tito Rabat, Ducati, 1:59,549, + 1,200
21. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:59,697, + 1,348
22. Bradley Smith, Aprilia, 1:59,841, + 1,492
23. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,860, + 1,511
24. Iker Lecuona, KTM, 1:59,898, + 1,549
25. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:00,100, + 1,751
26. Mika Kallio, KTM, 2:00,148, + 1,799
27. Lorenzo Savadori, Aprilia, 2:03,150, + 4,801
28. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:03,674, + 5,325

Alex Márquez auf der Repsol-Honda © Repsol Media Alex Márquez auf der Repsol-Honda

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