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Brad Binder (16./KTM): «Unterschiedliche Welten»

Von Maximilian Wendl
KTM-Rookie Brad Binder tastet sich heran

KTM-Rookie Brad Binder tastet sich heran

MotoGP-Rookie Brad Binder findet sich auf seiner KTM immer besser zurecht. Am ersten von drei IRTA-Testtagen erkennt er in Katar Fortschritte. Der Unterschied zur Moto2-Klasse macht ihm aber zu schaffen.

Hinter einem Rivalen herzufahren, gehört nicht zu den Hobbys eines Motorradrennfahrers. Stattdessen möchte er den Kontrahenten schnellstmöglich hinter sich lassen. Anders ist es bei den Testfahrten in Katar bei MotoGP-Rookie Brad Binder. Der KTM-Pilot findet es hilfreich: «Wenn man einem erfahrenen Piloten drei, vier Runden lang folgt, dann lernt man mehr dazu, als wenn man 20 Runden lang alleine fährt.»

Und genau darum geht es dem Südafrikaner, der in der Tageswertung den 16. Platz belegte. Auch am ersten von drei IRTA-Testtagen versuchte der KTM-Werksfahrer, sich weiter an seine Maschine zu gewöhnen. «Der Auftakt am Samstag war schwierig, aber das habe ich nicht anders erwartet», gesteht Binder. «Ich musste erst einmal Fuß fassen, aber es wird Schritt für Schritt angenehmer und insgesamt war es ganz gut.»

Im Moment sei es noch die größte Herausforderung, zu vergessen, wie er im Vorjahr unterwegs gewesen war. «Ich hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zur Moto2 so groß ist. Das ist etwas komplett anderes. Wir haben über den Tag hinweg ein paar Dinge verändert und dann hat es sich besser angefühlt. Man muss den Kurvenausgang anders vorbereiten. In der Moto2-Klasse nutzt man die Strecke mehr aus. Und wenn man auf Zeitenjagd geht, sind es unterschiedliche Welten.»

Eine große Hilfe ist sein neues Team: «KTM macht einen guten Job und das Team versteht immer besser, was ich brauche, um schnell zu sein. Ich bin sehr glücklich darüber, hier zu sein.»

Von seinem Teamkollegen Pol Espagaró trennen den 24-Jährigen nicht einmal zwei Zehntelsekunden und Binder sieht noch Luft nach oben: «Die Maschine macht den Eindruck, als wäre sie stark auf der Bremse. Ich bin zwar nicht weit weg vom Limit, aber im Vergleich zu den anderen Jungs habe ich dieses Gefühl. Darüber bin ich glücklich, ich fühle mich wohl.»

Binder geht davon aus, dass er in seiner MotoGP-Debütsaison auch Fehler machen wird. «Aber nur so lernt man dazu», ist Binder vor dem zweiten Testtag am Sonntag überzeugt.

 

Katar-Test, MotoGP, 22. Februar:

1. Rins, Suzuki, 1:54,462 min
2. Mir, Suzuki, 1:54,464 min, + 0,002 sec
3. Viñales, Yamaha, 1:54,494, + 0,032
4. Petrucci, Ducati, 1:54,634, + 0,172
5. Morbidelli, Yamaha, 1:54,700, + 0,238
6. Marc Márquez, Honda, 1:54,823, + 0,361
7. Rossi, Yamaha, 1:54,876, + 0,414
8. Quartararo, Yamaha, 1:55,074, + 0,612
9. Bagnaia, Ducati, 1:55,204, + 0,742
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:55,268, + 0,806
11. Dovizioso, Ducati, 1:55,308, + 0,846
12. Zarco, Ducati, 1:55,360, + 0,898
13. Miller, Ducati, 1:55,430, + 0,968
14. Pol Espargaró, KTM, 1:55,449, + 0,987
15. Nakagami, Honda, 1:55,627, + 1,165
16. Binder, KTM, 1:55,644, + 1,182
17. Rabat, Ducati, 1:55,707, + 1,245
18. Oliveira, KTM, 1:55,737, + 1,275
19. Crutchlow, Honda, 1:55,757, + 1,295
20. Lecuona, KTM, 1:56,135, + 1,673
21. Alex Márquez, Honda, 1:56,552, + 2,090
22. Smith, Aprilia, 1:57,027, + 2,565

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