Marc Márquez: «Nicht mal in meinen kühnsten Träumen»

Von Otto Zuber
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Der achtfache Weltmeister Marc Márquez wird nicht erst seit seinem achten WM-Titelgewinn in einem Atemzug mit Valentino Rossi und Rekord-Weltmeister Giacomo Agostini genannt. Das ehrt den Spanier, wie er betont.

Mit seinen 27 Jahren gehört Marc Márquez noch nicht zu den ältesten Piloten in der MotoGP-Startaufstellung, wohl aber zu den erfolgreichsten. Der schnelle Repsol-Honda-Star eroberte in seinen bisherigen 205 GP-Einsätzen bereits 82 Siege und acht WM-Kronen, 56 Triumphe und sechs Titel holte er alleine in der WM-Königsklasse.

Kein Wunder wird der ältere der beiden Márquez-Brüder bereits mit den erfolgreichsten des Sports verglichen: Yamaha-Superstar Valentino Rossi und Rekord-Weltmeister Giacomo Agostini. Der 41-jährige Italiener und sein 77-jähriger Landsmann haben zusammengezählt 24 WM-Titel erobert – eine unfassbare Zahl, wie auch Marc weiss.

Im NBC-Sports-Interview gesteht der Weltmeister der letzten Jahre: «Es ist unglaublich. Nicht mal in meinen kühnsten Träumen hätte ich damit gerechnet, denn lange war es nur schon ein Traum, es in die MotoGP zu schaffen. Danach träumte ich vom WM-Titel. Ich versuchte es einfach und hatte meine Freude daran.» Und er betont: «Die Rennfahrerei ist meine Leidenschaft und wenn du etwas mit viel Hingabe betreibst, dann kannst du deine eigenen Erwartungen auch übertreffen.»

Über den neunfachen Weltmeister Rossi sagt Marc Márquez: «Valentino hat viele Titel erobert und was er jetzt macht, ist einfach unglaublich. Er ist über 40 Jahre alt und gibt immer noch Vollgas, hat immer noch die Motivation. Das ist wirklich sehr besonders.» Und mit Blick auf Agostini erklärt er: «Natürlich, Agostini hat wie Angel Nieto Rennen in mehreren Kategorien bestritten, und viele WM-Titel gesammelt.»

«Wir kommen wirklich gut miteinander aus und manchmal scherzen wir auch darüber, aber ich habe ihm bereits gesagt, dass es unmöglich ist, seinen Rekord zu knacken», erzählt der 134-fache GP-Podeststürmer. «Ich müsste auch in mehreren Klassen antreten und das will ich nicht. Mein Ziel ist e einfach, jedes Jahr aufs Neue um den WM-Titel mitzukämpfen.»

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