Defekt zwang Franco Morbidelli (Yamaha) zur Aufgabe

Von Tim Althof
MotoGP
Die Petronas Yamaha SRT-Mannschaft feierte am Sonntag im MotoGP-Rennen in Jerez den zweiten Sieg von Fabio Quartararo, währenddessen Teamkollege Franco Morbidelli sein Bike vorzeitig mit einem Defekt abstellen musste.

Franco Morbidelli verpasste vor einer Woche beim Grand Prix von Spanien das MotoGP-Siegerpodest in Jerez mit Platz 5 nur knapp. Eine Woche später bemerkte der Yamaha-Pilot beim Kampf mit Valentino Rossi (Yamaha) ein Problem an seiner M1 und musste das Bike in Runde 17 abstellen. Auch Rossi, der das Rennen als Dritter beendete, musste das Rennen letzte Woche frühzeitig beenden, mit Motorschaden.

Der Moto2-Weltmeister von 2017 war mit seinen erzielten Fortschritten trotz des Ausfalls sehr zufrieden, ein Podium war in Reichweite. «Es war ein gutes Rennen und ich konnte mich nach vorne kämpfen. Ich fühlte mich stark auf dem Motorrad, machte aber einen kleinen Fehler im Kampf mit Valentino, den ich zum Glück schnell wieder gut machen konnte. Leider musste ich mit einem technischen Problem aufgeben», erklärte Morbidelli nach dem Rennen.

«Das positive an diesem Wochenende war der Speed und die Konstanz im Rennen, an der Startposition müssen wir allerdings noch arbeiten, auch wenn wir uns im Vergleich zu letzter Woche verbessert haben. Wir haben seit dem Test einen Schritt nach dem anderen gemacht und werden immer stärker, aber wir müssen weiter hart arbeiten.»

«Wir wissen noch nicht, was mit dem Motorrad passierte», gab der Italiener zu. «Als ich auf die Gerade fuhr, bekam ich ein Problem mit dem Bike und ich musste das Rennen beenden. Es gab keine Vorwarnung, es kam von jetzt auf gleich.»

Macht sich Morbidelli Sorgen um die Haltbarkeit der Yamaha-Motoren, nachdem in der letzten Woche einige Probleme bei den Japanern auftauchten? «Ich kann mir nur um Dinge Sorgen machen, die ich selbst in der Hand habe. Technische Probleme kann ich nicht beeinflussen und es gehört auch nicht zu meinen Aufgaben. Ich bin dazu da, um auf das Motorrad zu steigen und das Maximum zu geben. Wir fokussieren uns darauf in den nächsten Rennen gut abzuschneiden», entgegnete er.

«Die Rennen in Jerez sind immer sehr anspruchsvoll und durch diese Bedingungen war es noch viel schwieriger. Die Temperaturen heute waren noch höher und es war schwierig auf dem Motorrad zu bleiben», sagte Franky abschließend. Der Petronas-Fahrer fährt mit 11 Punkten und WM-Rang 10 zum nächsten Rennen nach Brünn in zwei Wochen. Auch dort beherrschten in der Vergangenheit oftmals Hitzeperioden das Geschehen.

Ergebnisse MotoGP Jerez/E:

1. Fabio Quartararo (F), Yamaha, 41:22,666 min
2. Maverick Vinales (E), Yamaha, +4,495 sec
3. Valentino Rossi (I), Yamaha, +5,546
4. Takaaki Nakagami (J), Honda, +6,113
5. Joan Mir (E), Suzuki, +7,693
6. Andrea Dovizioso (I), Ducati, +12,554
7. Pol Espargaro (E), KTM, +17,488
8. Alex Marquez (E), Honda, +19,357
9. Johann Zarco (F), Ducati, +23,523
10. Alex Rins (E), Suzuki, +27,091
11. Tito Rabat (E), Ducati, +33,628
12. Bradley Smith (GB), Aprilia, +36,306
13. Cal Crutchlow (GB), Honda, +45,683

WM-Stand nach 2 von 13 Rennen: 1. Quartararo, 50 Punkte. 2. Viñales 40. 3. Dovizioso 26. 4. Nakagami 19. 5. Pol Espargaró 19. 6. Rossi 16. 7. Miller 13. 8. Alex Márquez 12. 9. Zarco 12. 10. Morbidelli 11. 11. Mir 11. 12. Bagnaia 9. 13. Oliveira 8. 14. Petrucci 7. 15. Rabat 7. 16. Rins 6. 17. Smith 5. 18. Binder 3. 19. Crutchlow 3.

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