Takaaki Nakagami (Honda): «Es sind sehr kleine Dinge»

Von Nora Lantschner
Takaaki Nakagami gibt sich gelassen

Takaaki Nakagami gibt sich gelassen

Takaaki Nakagami wird «zu 99,9 Prozent» auch in der MotoGP-Saison 2021 ein LCR-Honda-Pilot bleiben. Warum lässt der Vertragsabschluss auf sich warten? «Ich verstehe es auch nicht», lachte der Japaner in Arágon.

Takaaki Nakagami ist der einzige MotoGP-Pilot im Feld, der 2020 bisher immer gepunktet hat. Diese Konstanz wird mit WM-Rang 5 belohnt, ein Podestplatz fehlt ihm aber noch. Fünf Rennen vor Schluss beträgt sein Rückstand auf WM-Leader Fabio Quartararo 34 Punkte. Sieht sich der LCR-Honda-Pilot trotzdem noch als Titelanwärter?

«Ich möchte ja sagen», schmunzelte der 28-jährige Japaner. «Aber in diesem Moment liegt mein Fokus nicht wirklich auf der WM, sondern auf jedem einzelnen Rennen. In Aragón haben wir zwei Rennen in Folge – klar sind die wichtig für die Weltmeisterschaft, aber ich bin einfach wirklich auf das erste Podium fokussiert. Ich glaube schon, dass wir in der WM eine Chance haben, aber auf der anderen Seite will ich Rennen für Rennen angehen, um unser wahres Potenzial zu zeigen und ein gutes Ergebnis zu schaffen. Mit einem Podium wäre ich mehr als happy, das ist unser Ziel.»

Dass Nakagami – als aktuell bester RC213V-Pilot in der WM-Tabelle – auch 2021 in den Diensten von Honda stehen wird, bezweifelt keiner. Dass es aber so lange dauert, bis der Vertrag tatsächlich unterzeichnet und verlautbart wird, sorgt bei einigen Beobachtern für Unverständnis. «Ich verstehe es auch nicht», lachte «Taka» am Donnerstag in Aragón. «Ich warte einfach. Natürlich, seit Misano haben wir bei jedem Grand Prix mit HRC über die Zukunft und den Vertrag gesprochen. Zu 99,9 Prozent bleibe ich im LCR Honda Team. Es gibt aber noch kleine Details, die wir sehr bald in Ordnung bringen werden. Es ist recht einfach, weder ich noch Honda machen richtig Druck, manchmal ist Kuwata-san einfach so beschäftigt… An den Rennwochenende sprechen wir normalerweise auch nicht über die Zukunft, weil ich mich auf das Wochenende konzentrieren will. Manchmal reden wir am Donnerstag oder nach dem Rennen am Sonntag, aber da fahre ich normalerweise direkt nach Hause. So ist es manchmal schwierig zu verhandeln. Aber wie gesagt, wir haben keine Eile. Ich will kleine Details noch klären und warte einfach den Moment ab.»

Was fehlt noch, um die 100 Prozent voll zu machen? «Das ist eine schwierige Frage. Das Team ist fix, die Teammitglieder werden dieselben bleiben. Ich glaube, das Motorrad wird das aktuellste sein. Wir reden aber noch darüber. Es gibt noch ein paar andere Details, aber es sind sehr, sehr kleine Dinge», versicherte der WM-Fünfte.

WM-Stand nach 9 von 14 Rennen:

1. Quartararo, 115 Punkte. 2. Mir 105. 3. Dovizioso 97. 4. Viñales 96. 5. Nakagami 81. 6. Morbidelli 77. 7. Miller 75. 8. Pol Espargaró 73. 9. Oliveira 69. 10. Petrucci 64. 11. Binder 62. 12. Rins 60. 13. Rossi 58. 14. Alex Márquez 47. 15. Zarco 47. 16. Bagnaia 42. 17. Aleix Espargaró 24. 18. Lecuona 18. 19. Crutchlow 13. 20. Smith 11. 21. Bradl 8. 22. Rabat 8. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha, 170 Punkte. 2. Ducati 151. 3. KTM 125. 4. Suzuki 118. 5. Honda 92. 6. Aprilia 32.

Team-WM:

1. Petronas Yamaha SRT, 192 Punkte. 2. Team Suzuki Ecstar 165. 3. Ducati Team 161. 4. Monster Energy Yamaha MotoGP 154. 5. Red Bull KTM Factory Racing 135. 6. Pramac Racing 121. 7. LCR Honda 94. 8. Red Bull KTM Tech3 87. 9. Repsol Honda Team 55. 10. Esponsorama Racing 55. 11. Aprilia Racing Team Gresini 35.

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