Miguel Oliveira (KTM/8.): «Top-5 wäre cool»

Von Isabella Wiesinger
MotoGP
Miguel Oliveira fühlt sich in Aragón jetzt wohler

Miguel Oliveira fühlt sich in Aragón jetzt wohler

KTM-Pilot Miguel Oliveira rechnet sich beim Teruel-GP nach Rang 8 im Qualifying mehr aus. Außerdem lobt er die Fortschritte seinen Tech3-Teamkollegen Iker Lecuona.

Beim ersten Grand Prix in Aragón vor einer Woche hatte es Miguel Oliveira vom Red Bull KTM Tech3 Team nicht leicht. Diese Woche liefert er viel konstantere Ergebnisse und startet im Rennen vom achten Platz im Grid.

«Meine Rennpace ist viel besser als letzte Woche», freute sich der Portugiese. «Auch wenn das im Qualifying schwierig zu beurteilen ist, denke ich, dass wir konkurrenzfähig sind. Im FP4 hatten wir sogar mit einem sehr verschlissenen Reifen eine gute Pace und ich bin mir sicher, dass wir bis morgen in manchen Abschnitten der Strecke weitere Fortschritte machen können. Es wäre cool, wenn wir im Rennen um die Top-5 kämpfen könnten.»

Im Q2 wurden einigen Fahrern ihre Rundenzeiten gelöscht, dann wieder zurückgegeben. Das sorgte kurzzeitig für Verwirrung unter den MotoGP-Piloten. «Was genau los war, weiss ich auch nicht», meinte Oliveira. «Aber es sieht so aus, als wäre Zarco gestürzt und dann kam die Gelbe Flagge raus. Ich hatte die aber nicht gesehen und bin weitergefahren, deshalb können sie mir nichts streichen. Ich gehe davon aus, dass das bei einigen anderen Fahrern auch passiert ist.»

Was genau den Fortschritt im Vergleich zu letzter Woche ausmacht, kann der Spielberg-Sieger nicht sagen, da er und sein Team an allen Ecken und Enden der KTM Änderungen vorgenommen haben. «Ich merke aber, dass ich jetzt besser bremsen und wenden kann und auch den Grip am Hinterreifen kann ich besser einsetzen», erzählte er. «Ich bin optimistisch, dass wir bis morgen sogar noch ein paar Punkte verbessern können.»

Oliveiras Teamkollege und MotoGP-Rookie Iker Lecuona erzielte im Qualifying beim Teruel-GP mit dem elften Platz sein bisher bestes Startergebnis. «Ich habe von Anfang an gesagt, dass Iker ein guter Rennfahrer ist», lobte der 25-Jährige. «Wenn man seine Daten anschaut, sieht man, dass er sich an die Königsklasse gewöhnt. Er macht stetig Fortschritte und die Back-to-Back-Rennen diese Saison helfen da bestimmt auch, weil man längere Zeit am selben Ort fahren kann.»

«Eigentlich ist das unfair gegenüber den Rookies vom nächsten Jahr», überlegte Oliveira weiter. «Sie kommen alle zum ersten Mal zu neuen Rennstrecken. Wegen des ungewöhnlichen Kalenders dieses Jahr, erleben die heurigen Rookies die Herausforderungen nicht. Aber ich freue mich natürlich für Iker, dass es so gut für ihn läuft. Auch fürs Team ist das schön und ich bin mir sicher, dass er in Zukunft viele gute Resultate erzielen wird.»

Teruel-GP, MotoGP, Q2 (24.10.):

1. Nakagami, Honda, 1:46,882 min
2. Morbidelli, Yamaha, 1:46,945
3. Rins, Suzuki, 1:47,155
4. Viñales, Yamaha, 1:47,241
5. Zarco, Ducati, 1:47,297
6. Quartararo, Yamaha, 1:47,326
7. Crutchlow, Honda, 1:47,377
8. Oliveira, KTM, 1:47,509
9. Pol Espargaró, KTM, 1:47,519
10. Alex Márquez, Honda, 1:47,603
11. Lecuona, KTM, 1:47,621
12. Mir, Suzuki, 1:47,642

Die weitere Startaufstellung:
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:47,372
14. Miller, Ducati, 1:47,394
15. Binder, KTM, 1:47,478
16. Bradl, Honda, 1:47,585
17. Dovizioso, Ducati, 1:47,747
18. Bagnaia, Ducati, 1:47,759
19. Petrucci, Ducati, 1:47,855
20. Rabat, Ducati, 1:48,114
21. Smith, Aprilia, 1:48,402

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