Miguel Oliveira: «Erwarte ein schnelleres Renntempo»

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Miguel Oliveira (88) kämpfte gegen Takaaki Nakagami (30), musste den Japaner aber am Ende ziehen lassen

Miguel Oliveira (88) kämpfte gegen Takaaki Nakagami (30), musste den Japaner aber am Ende ziehen lassen

Red Bull-KTM-Tech3-Pilot Miguel Oliveira ging beim Europa-GP auf Nummer sicher und fuhr den fünften Platz ein. Der Portugiese erwartet beim zweiten Valencia-Wochenende keine leichte Aufgabe.

In den letzten Runden des Europa-GP in Valencia musste Miguel Oliveira etwas Tempo rausnehmen. Der Red Bull-KTM-Tech3-Pilot bekundete Probleme mit dem Vorderreifen und ging deshalb auf Nummer sicher, wie er hinterher erklärte: «Ich wusste, dass Jack Miller hinter mir schnell war, aber ich denke, ich es reichte, um den Abstand zu managen. Ich wollte einfach das Bike ins Ziel bringen und deshalb entschied ich mich, kein Risiko einzugehen und die Informationen zu sammeln, die ich brauche, um mich beim zweiten Wochenende in Valencia zu verbessern.»

Der Portugiese geht davon aus, dass dies auch nötig ist: «Ich erwarte ein schnelleres Renntempo, auch in den Trainings und im Qualifying sollten wir an diesem Wochenende flotter unterwegs sein. Darauf müssen wir uns vorbereiten und das Richtige tun, um vorne mithalten zu können. Das wird nicht einfach. Aber ich denke, wir können wieder ein starkes Wochenende hinbekommen.»

Dass er gegen Ende des Rennens Probleme bekundete, lag nicht zuletzt auch an der Tatsache, dass den MotoGP-Stars nur das Warm-up blieb, um das Reifenverhalten auf trockener Bahn einzuschätzen. Oliveira bestätigte: «Mit weniger Sprit im Tank fühlte sich das Bike nicht mehr so stark wie zu Beginn des Rennens an. Diese kleinen Details hätten wir in den Griff bekommen können, hätten wir etwas mehr Streckenzeit zur Verfügung gehabt.»

Und was sagt der 25-Jährige, der aktuell den zehnten WM-Rang belegt, zum Starken Auftritt von Suzuki? «Wir dürfen nicht vergessen, dass es eine sehr spezielle Saison ist, die mehr wie eine spanischen Meisterschaft als eine WM aussieht, mit all’ den Rennen hier in Spanien. Es war auch aussergewöhnlich, zwei Rennen auf der gleichen Piste zu bestreiten, das spielte uns in die Hände, weil wir so eine zweite Chance hatten, am Motorrad zu arbeiten.»

«Ich denke, in einer normalen Meisterschaft hätten einen anderen Kampf der Hersteller erlebt. Das ist eine eigenartige Meisterschaft, aber nichtsdestotrotz leistet Suzuki gute Arbeit. Und Joan Mir ist in Bestform, er macht keine Fehler und kann sich ganz aufs Fahren konzentrieren. Dagegen kann man nichts ausrichten», fügte Oliveira an.

Stand Fahrer-WM nach 12 von 14 Rennen:

1. Mir, 162 Punkte. 2. Quartararo 125. 3. Rins 125. 4. Viñales 121. 5. Morbidelli 117. 6. Dovizioso 117. 7. Pol Espargaró 106. 8. Nakagami 105. 9. Miller 92. 10. Oliveira 90. 11. Petrucci 77. 12. Binder 76. 13. Zarco 71. 14. Alex Márquez 67. 15. Rossi 58. 16. Bagnaia 42. 17. Lecuona 27. 18. Aleix Espargaró 27. 19. Crutchlow 26. 20. Bradl 16. 21. Smith 12. 22. Rabat 10. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 12 von 14 Rennen:

1. Suzuki 188. 2. Ducati 181 Punkte. 3. Yamaha 163. 4. KTM 159. 5. Honda 130. 6. Aprilia 36.

Team-WM nach 12 von 14 Rennen:

1. Team Suzuki Ecstar, 287 Punkte. 2. Petronas Yamaha SRT 205. 3. Ducati Team 194. 4. Red Bull KTM Factory Racing 182. 5. Monster Energy Yamaha MotoGP 159. 6. Pramac Racing 138. 7. LCR Honda 131. 8. Red Bull KTM Tech3, 117. 9. Repsol Honda Team 83. 10. Esponsorama Racing 81. 11. Aprilia Racing Team Gresini 39.

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