Brad Binder (KTM/9.): «Nur einen neuen Reifen im Q2»
Brad Binder hatte für das Qualifying 2 in Valencia noch einen neuen Hinterreifen, aber keinen neuen Vorderreifen. Trotzdem stellte er die Werks-KTM in die 3. Reihe.
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Brad Binder steigerte sich immer am Samstag gegenüber dem Freitag deutlich und marschierte mit der Q1-Bestzeit wieder einmal ins Q2, wo er weitere Topzeiten aus dem Ärmel schüttelte und drei Minuten vor dem Ende mit seinen Markenkollegen Miguel Oliveira und Pol Espargaró noch das KTM-Trio auf den ersten drei Plätzen bildete.
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Im Finish rutschte MotoGP-Rookie Binder auf der Platz 9 ab. Aber letzten Sonntag hatte er trotz Long-Lap-Penalty (Strafe für Jack Miller-Abschuss in Aragón) den starken siebten Platz sichergestellt und dazu die schnellste Rennrunde gedreht. Red Bull-KTM-Werkspilot Binder (sein Teamkollege für 2021 wird Oliveira sein) liegt jetzt in der Rookie-of-The-Year-Wertung neun Punkte vor Alex Márquez und rechnet sich auch für den vorletzten WM-Lauf einiges aus. "Das war wirklich kein schlechter Tag. Ein bisschen enttäuschend war nur, dass ich im FP3 in der Früh keine einzige wirklich gute Runden zustande gebracht habe. Zu Beginn des FP4 hatte ich kleine Probleme, ich musste also in die Box fahren und habe dann ein paar Runs gemacht. Wir haben am Nachmittag heute ein paar gute Fortschritte gemacht. Im Qualifying habe ich einen guten Rhythmus gefunden. Aber da ich im Q1 eine Top-Zeit gebraucht habe, ist mir fürs Q2 nur noch ein weicher neuer Hinterreifen geblieben. Aber es war in der Box kein neuer Vorderreifen mehr vorrätig. Und leider habe ich in der Anfangsphase mit dem neuen Hinterreifen keine schnellen Zeiten fahren können, weil es tröpfelte. Und als die Verhältnisse besser wurden, hatte dieser Reifen schon zu viele Runden hinter sich. Trotzdem bin ich mit dem heutigen Tag zufrieden. Es ist gut gelaufen. Mein Team hat tadellose Arbeit geleistet. Ich fühle mich jetzt viel, viel besser auf dem Motorrad. Ich habe das Gefühl, wir können wir könenn morgen ein gutes Ergebnis erreichen."
"Was die Rennreifen betrifft, so ist hinten zwischen dem Medium und dem Soft kein großer Unterschied", stellte Brad fest. "Beide vermitteln einen ähnlichen Grip. Aber wenn es wärmer wird, wird der Hard Front für uns interessant. Wir werden ihn im Rennen nehmen, wenn es geht. Aber heute, als es tröpfelte, waren wir mit dem Medium Front deutlich besser bedient. Denn er gibt uns mehr Grip und gibt uns besonders in den Rechtskurven mehr Spielraum im Grenzbereich."
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Die restlichen Startplätze nach Qualifying 1: 13. Cal Crutchlow, Honda, 1:31,159 min 14. Alex Rins, Suzuki, 1:31,594 15. Danilo Petrucci, Ducati, 1:31,601 16. Valentino Rossi, Yamaha, 1:31,604 17. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:31,606 18. Stefan Bradl, Honda, 1:31,831 19. Tito Rabat, Ducati, 1:32,063 20. Alex Márquez, Honda, 1:32,205 21. Lorenzo Savadori, Aprilia, 1:32,237 Stand Fahrer-WM nach 12 von 14 Rennen:
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