Rallye Monza: Mit Morbidelli, ohne Valentino Rossi

Von Toni Hoffmann und Nora Lantschner
MotoGP
Valentino Rossi sprach am Rande des MotoGP-Saisonfinals in Portimão über seine Pläne für die Winterpause. Auch sein zukünftiger Petronas-Yamaha-Teamkollege wird auf vier Rädern Gas geben.

Der neunmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi wird beim Finale der Rallye-Weltmeisterschaft am ersten Dezember-Wochenende in Monza nicht starten, er konzentriert sich auf die 12h Gulf in Bahrain vom 7. bis 9. Januar 2021. Sicher hingegen scheint die Teilnahme seines Yamaha-Kollegen Franco Morbidelli zu sein.

«Das ist eine schöne Sache, Franco wird seinen Spaß haben», kommentierte Rossi das Vorhaben seines Schützlings aus der VR46 Riders Academy.

Der 25-jährige Vize-Weltmeister der MotoGP-Saison 2020 wird einen Hyundai i20 R5 vom Hyundai Rally Team Italia fahren. «Es wird eine unglaubliche Chance sein, zu den besten Fahrern der Welt zu gehören und an einem anderen Sport teilzunehmen», meinte Morbidelli dazu.

«Es wird eine Menge Spaß machen, ich werde schnell viele Details lernen müssen und es wird nicht einfach sein, sich in so kurzer Zeit auf zwei zusätzliche Räder einzustellen. Ich werde einen Crashkurs mit Umberto Scandola (Anmerkung: Italienischer Meister 2013) absolvieren, um vor den ersten Tests so bereit wie möglich zu sein», ergänzte der dreifache MotoGP-Saisonsieger.

«Vale», sein zukünftiger Petronas-Teamkollege, hat dagegen andere Pläne: «Ich werde in Monza nicht dabei sein, weil ich am 9. Januar die 12h Gulf mit dem Ferrari 488 von Kessel fahren werde – mit meinem Bruder Luca und Uccio. Wir machen dasselbe Rennen wie im Dezember des Vorjahres», verriet der 41-Jährige.

«In diesem Jahr wurde es aber auf Januar verlegt und leider wird es nicht in Abu Dhabi ausgetragen, auf der wunderschönen Strecke. Es wird in Bahrein stattfinden, auf der Strecke waren wir noch nie. Vielleicht ist sie auch schön. Ich kann es auf jeden Fall kaum erwarten, weil wir im Vorjahr einen riesen Spaß hatten. Das ist also mein Auto-Programm. Hoffentlich hat sich die Covid-19-Situation bis zum 9. Januar ein bisschen verbessert, damit das Rennen auch stattfinden kann», fügte Rossi noch an.

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