Valentino Rossi (41): «Das Alter ist nur ein Faktor»
«Leider haben mich die Zweitältesten verlassen», bedauert Yamaha-Star Valentino Rossi mit Blick auf die MotoGP-Startaufstellung 2021 – ohne Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso.
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Der 35-jährige Cal Crutchlow beendete beim Saisonfinale in Portugal seine Karriere als Stammfahrer, Andrea Dovizioso (34) legt nach aktuellem Stand 2021 ein Sabbatical ein. Ob sein Plan aufgeht, 2022 – und dann mit 36 Jahren – wieder fix in der MotoGP-WM mitzumischen, wird die Zukunft zeigen.
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"Das Ende einer Karriere ist etwas, das ich nicht so gern mag, wenn ich ehrlich bin", schickte Valentino Rossi schmunzelnd voraus, als er auf seine beiden langjährigen MotoGP-Kollegen angesprochen wurde. "Cal war auch ein Superbike-Fahrer, aber er hat dann eine bemerkenswerte Karriere in der MotoGP hingelegt. Ich habe viele gemeinsame Erinnerungen mit ihm, wir haben in vielen Rennen gekämpft. Ich erinnere mich an seinen ersten Sieg in Brünn 2016, im Nassen, als er gewonnen hat und ich Zweiter wurde." "Dovi kenne ich schon sehr, sehr lange. Wir sind schon gegeneinander auf den Minibikes gefahren. Wir hatten auch viele großartige Kämpfe, mir fällt da zum Beispiel Malaysia 2016 ein, als er vor mir gewonnen hat, wir aber das ganze Rennen lang gekämpft haben", erzählte der 41-jährige Italiener über seinen Landsmann. Nach dem Abschied von Cal und Dovi ist in der kommenden Saison Aprilia-Pilot Aleix Espargaró mit seinen 31 Jahren der zweitälteste Fahrer in der MotoGP-Startaufstellung. Er ist damit aber ganze zehn Jahre jünger als der am 16. Februar 1979 geborene Valentino Rossi. "Leider haben mich die zwei Zweitältesten verlassen. Jetzt ist der Unterschied noch größer", seufzte der "Dottore". "Es gibt in diesen Jahren einen starken Generationswechsel, viele Fahrer sind aufgestiegen."
Nur "Vale" scheint sich erfolgreich gegen den Generationswechsel zu sträuben: 2021 wird der 115-fache GP-Sieger seine 26. WM-Saison bestreiten. "Ja, ich bin älter als etwa Dovizioso, Pedrosa oder Jorge [Lorenzo], die gehörten schon zur jüngeren Generation. Aber ich glaube, dass jeder seine Geschichte hat, seine Motivation und Leidenschaft. Das Alter ist nur ein Faktor, aber eben nicht der einzige. Es gilt viele unterschiedliche Dinge zu beachten", betonte er.
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Zu seiner Entscheidung sagte der zukünftige Petronas-Fahrer: "Ich bin happy, weil ich auch im nächsten Jahr fahren werden. Wir hoffen, dass wir konkurrenzfähig sein können. Es ist schwierig, weil die jungen Fahrer immer stärker werden. Es ist also eine große Herausforderung – aber ich will es versuchen", betonte Rossi.
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