Luca Marini (Ducati) nach Le Mans: «Ziel erreicht»

Von Tim Althof
MotoGP
Luca Marini: Erstes Regenrennen in der MotoGP-Klasse gemeistert

Luca Marini: Erstes Regenrennen in der MotoGP-Klasse gemeistert

Sky VR46 Avintia-Fahrer Luca Marini landete beim Frankreich-GP in Le Mans mit seiner Ducati auf dem zwölften Platz. Der Halbbruder von Valentino Rossi war mit dem MotoGP-Wochenende zufrieden, die Ziele wurden erreicht.

Luca Marini bestreitet seine erste Saison in der Königsklasse MotoGP. Der Italiener pilotiert im Avintia-Team eine Ducati in den Farben des Sky VR46-Teams, Teamkollege Enea Bastianini sitzt auf dem baugleichen Bike, die Lackierung zeigt aber das klassische Avintia-Design. Marini qualifizierte sich am Samstag zum zweiten Mal für das Q2, wo er am Ende auf Startplatz 12 landete.

Das chaotische Rennen auf der 4,185 km langen Strecke am Sonntag überstand der 23-Jährige ohne große Probleme, sodass er als bester Rookie vier Punkte für Platz 12 mitnahm. Auch die wechselnden Bedingungen und den Motorradwechsel während des Laufs über 27 Runden meisterte der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi (Yamaha) ohne Schwierigkeiten. Am Ende fehlten ihm 52 Sekunden auf Sieger Jack Miller (Ducati) und zehn Sekunden auf Rossi, der auf Position 11 ins Ziel kam. Teamkollege Bastianini erreichte Rang 14.

«Es war ein schönes Wochenende. Ich bin glücklich, denn in Le Mans hatte ich bisher immer Probleme. Wir haben gemeinsam mit dem Team gute Arbeit geleistet, wir haben keine Fehler gemacht und immer die richtigen Entscheidungen getroffen», fasste Marini sein fünftes MotoGP-Event zusammen.

In der Gesamtwertung belegt der Ducati-Fahrer nach Le Mans den 21. Gesamtrang. «Einen GP, wie diesen in den Punkten zu beenden, ist immer sehr positiv und wir können sagen, dass wir unser Ziel erreicht haben», betonte Marini nach dem Rennen. «Ich habe sehr viele Informationen gesammelt in einem verrückten, aber spaßigen Rennen. Es war nicht einfach, denn sogar die besten Fahrer haben viele Fehler gemacht, deshalb bin ich happy.»

«Mit der Elektronik haben wir einen schönen Schritt nach vorne gemacht, das Motorrad und die Einstellungen waren perfekt. Vielleicht hätte ich etwas weiter vorne ankommen können, aber ich hatte den Medium-Reifen an diesem Wochenende nicht ausprobiert, deshalb wusste ich im Rennen nicht, wo das Limit war. Zu Beginn fühlte ich mich wie auf Eis, das wurde aber mit und mit besser», bestätigte der Italiener und fügte abschließend hinzu: «Mit mehr Erfahrung und guter Vorbereitung mit dem Team kommen wir den anderen Fahrern immer näher, das ist sehr gut.»

Ergebnisse MotoGP Le Mans/F, 16. Mai

1. Jack Miller, Ducati, 27 Runden in 47:25,473 min
2. Johann Zarco, Ducati, +3,970 sec
3. Fabio Quartararo, Yamaha, +14,468
4. Pecco Bagnaia, Ducati, +16,172
5. Danilo Petrucci, KTM, +21,430
6. Alex Márquez, Honda, +23,509
7. Takaaki Nakagami, Honda, +30,164
8. Pol Espargaró, Honda, +35,221
9. Iker Lecuona, KTM, +40,432
10. Maverick Viñales, Yamaha, +40,577
11. Valentino Rossi, Yamaha, +42,198
12. Luca Marini, Ducati, +52,408
13. Brad Binder, KTM, +59,377
14. Enea Bastianini, Ducati, +1:02,224 min
15. Tito Rabat, Ducati, +1:09,651
16. Franco Morbidelli, Yamaha, 4 Runden zurück
– Marc Márquez, Honda, 10 Runden zurück
– Aleix Espargaró, Aprilia, 12 Runden zurück
– Miguel Oliveira, KTM, 15 Runden zurück
– Alex Rins, Suzuki, 15 Runden zurück
– Lorenzo Savadori, Aprilia, 16 Runden zurück
– Joan Mir, Suzuki, 23 Runden zurück

Stand Fahrer-WM nach 5 Rennen:

1. Quartararo 80 Punkte. 2. Bagnaia 79. 3. Zarco 68. 4. Miller 64. 5. Viñales 56. 6. Mir 49. 7. Aleix Espargaró 35. 8. Morbidelli 33. 9. Nakagami 28. 10. Pol Espargaró 25. 11. Binder 24. 12. Rins 23. 13. Bastianini 20. 14. Alex Márquez 18. 15. Martin 17. 16. Petrucci 16. 17. Marc Márquez 16. 18. Bradl 11. 19. Rossi 9. 20. Oliveira 9. 21. Marini 9. 22. Lecuona 8. 23. Savadori 2. 24. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 110 Punkte. 2. Yamaha 107. 3. Suzuki 53. 4. Honda 43. 5. KTM 38. 6. Aprilia 35.

Stand Team-WM:

1. Ducati Lenovo 143. 2. Monster Energy Yamaha 136 Punkte. 3. Pramac Racing 86. 4. Suzuki Ecstar 72. 5. Repsol Honda 48. 6. LCR-Honda 46. 7. Petronas Yamaha SRT 42. 8. Aprilia Racing Team Gresini 37. 9. Red Bull KTM Factory Racing 33. 10. Esponsorama Racing Ducati 29. 11. Tech3 KTM Factory Racing 24.

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