Fabio Quartararo: Schlappe gegen Márquez ist ihm egal

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Quartararo vor Miller, Aleix Espargaro, Binder und Zarco

Quartararo vor Miller, Aleix Espargaro, Binder und Zarco

«Letztes Jahr fehlte es uns nicht an Speed, sondern an Konstanz – dieses Jahr haben wir beides», sagt MotoGP-WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha), der seinen Vorsprung mit Platz 3 auf dem Sachsenring ausbaute.

Obwohl er von Startplatz 2 losfuhr, dauerte es bis zur 19. von 30 Runden, dass es Yamaha-Werksfahrer Fabio Quartararo in die Top-3 schaffte. Im Ziel fehlten dem Franzosen 6,772 sec auf den überragenden Marc Marquez (Repsol Honda), auch KTM-Ass Miguel Oliveira kam vor ihm ins Ziel.

«Dieser dritte Platz ist so viel wert wie ein Sieg», meinte Quartararo angesichts der Tatsache, dass er deutlich vor seinen nächsten WM-Widersachern Johann Zarco (8.), Jack Miller (6.) und Pecco Bagnaia (5.) ins Ziel kam und seinen Vorsprung auf den Zweiten von 14 auf 22 Punkte ausbaute. «Für uns war es ein schwieriges Wochenende. Wir hatten eine gute Pace, Oliveira und Marquez waren aber schneller. Nicht viel, nur zwei oder drei Zehntelsekunden pro Runde. Die Hälfte davon verlor ich in Kurve 7, weil sich unser Bike dort nicht gut lenken ließ. Außerdem hatte ich keine gute erste Kurve und sie fuhren mir davon. Unser Ziel war, vor den Ducati ins Ziel und aufs Podium zu kommen. Das war nötig, entsprechend glücklich bin ich über den Podestplatz.»

«Ich fühlte mich das ganze Rennen nie gut», betonte Yamahas Nummer 1. «Trotzdem wurde ich Dritter, das ist erstaunlich. Überholen auf dem Sachsenring ist so schwierig, ich musste die richtigen Momente abwarten. Zwei Runden lang regnete es leicht, aber auch da konnte ich keinen überholen. Am Samstag dachte ich noch, dass es schwierig werden würde die Ducati zu schlagen, weil sie so stark waren. Letztes Jahr fehlte es uns nicht an Speed, sondern an Konstanz – dieses Jahr haben wir beides. Selbst wenn wir straucheln, werden wir Dritter.»

Ergebnisse MotoGP Sachsenring/D:

1. Marc Márquez (E), Honda, 30 Runden in 41:07,243 min
2. Miguel Oliveira (P), KTM, +1,610 sec
3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +6,772
4. Brad Binder (ZA), KTM, +7,922
5. Pecco Bagnaia (I), Ducati, +8,591
6. Jack Miller (AUS), Ducati, +9,096
7. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +9,371
8. Johann Zarco (F), Ducati, +11,439
9. Joan Mir (E), Suzuki, +11,625
10. Pol Espargaró (E), Honda, +14,769
11. Alex Rins (E), Suzuki, +16,803
12. Jorge Martin (E), Ducati, +16,915
13. Takaaki Nakagami (J), Honda, +19,217
14. Valentino Rossi (I), Yamaha, +22,300
15. Luca Marini (I), Ducati, +23,615
16. Enea Bastianini (I), Ducati, +23,738
17. Iker Lecuona (E), KTM, +23,946
18. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +24,414
19. Maverick Vinales (E), Yamaha, +24,715
– Lorenzo Savadori (I), Aprilia, 25 Runden zurück
– Danilo Petrucci (I), KTM, 26 Runden zurück
– Alex Márquez (E), Honda, 26 Runden zurück

Stand Fahrer-WM nach 8 Rennen von 19 Rennen:

1. Quartararo, 131 Punkte. 2. Zarco 109. 3. Miller 100. 4. Bagnaia 99. 5. Mir 85. 6. Viñales 75. 7. Oliveira 74. 8. Binder 56. 9. Aleix Espargaró 53. 10. Marc Márquez 41. 11. Morbidelli 40. 12. Pol Espargaró 35. 13. Nakagami 34. 14. Rins 28. 15. Bastianini 26. 16. Alex Márquez 25. 17. Martin 23. 18. Petrucci 23. 19. Rossi 17. 20. Marini 14. 21. Lecuona 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha, 159 Punkte. 2. Ducati 154. 3. KTM 103. 4. Suzuki 89. 5. Honda 77. 6. Aprilia 54.

Stand Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha, 206 Punkte. 2. Ducati Lenovo 199. 3. Pramac Racing 136. 4. Red Bull KTM Factory Racing 130. 5. Suzuki Ecstar 113. 6. Repsol Honda 83. 7. LCR Honda 59. 8. Petronas Yamaha SRT 57. 9. Aprilia Racing Team Gresini 57. 10. Esponsorama Racing Ducati 40. 11. Tech3 KTM Factory Racing 36.

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