Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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"Ich bin so glücklich, unsere Pace war wirklich gut", strahlte Fabio Quartararo am Sonntag in Spielberg. "Dieses Rennen ist recht lang – wenn man mehr als 25 Runden fährt, wird es ziemlich lang. Ich blieb aber fokussiert und habe mein Bestes gegeben. Ich habe im Rennen auch ein paar Dinge ausprobiert, als ich sah, dass Johann zurücklag. Ich bin sehr glücklich und es ist ziemlich klar, was wir für nächstes Wochenende verbessern müssen."
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Worauf bezieht sich "El Diablo"? "Es fällt uns immer sehr schwer, dafür zu sorgen, dass der Hinterreifen kühl bleibt. Daran will ich arbeiten, am Fahrstil und am Motorrad", erklärte er. "Man muss aber auch sagen: Wir waren sehr schnell, ich bin gestern auch eine 1:22,9 min gefahren und hatte ein sehr gutes Gefühl. Wir müssen also nicht verrückt werden, was das Set-up und all diese Dinge betrifft. Wie gesagt, ich habe im Rennen schon viele Dinge ausprobiert, die gut funktionierten. Hoffentlich gelingt uns auch nächste Woche etwas Gutes, ich wäre sehr glücklich, wenn wir diesen Platz halten könnten." Wie schwierig war es gegen die Ducati-Piloten? Immerhin hatte Quartararo sowohl Jack Miller als auch Johann Zarco lange hinter sich. "Es ist schwierig", bestätigte der WM-Leader. "Es ist eine Strecke, auf der ich immer ein bisschen Mühe habe, sie dann beide hinter mir zu hören… Auch das Überholmanöver gegen Jack in Kurve 3, er ist einer der Einzigen, die bremsen und dann richtig sliden. Ich habe super spät gebremst und den Scheitelpunkt trotzdem nicht wirklich verpasst, das war ein guter Kampf. Ich habe einfach bis ans Limit gepusht, es war ein großartiger Kampf."
Ausgerechnet Kurve 3, wo der Yamaha-Werksfahrer in den Trainings-Sessions immer wieder zu weit ging, schien im Rennen eine seiner Stärken zu sein. "Es ist eine schwierige Kurve. Ich habe einen Schritt gemacht, wir haben aber auch etwas wirklich Gutes am Bike gefunden. Ich glaube, ich verdanke es diesem Schritt am Bike, dass ich heute um das Podest kämpfen konnte. Das Team hat etwas Großartiges gefunden", lobte der 22-Jährige seine Mannschaft.
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Weil Miller aus dem Rennen stürzte, Bagnaia durchgereicht wurde und Zarco im Finish noch zwei Positionen einbüßte, verfügt Quartararo nun über ein 40-Punkte-Polster im Titelkampf.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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