Luca Marini (Ducati/11.): Auf der Bremse der Stärkste
Wie er selbst befürchtet hatte, fiel Luca Marini beim Argentinien-GP von Startplatz 3 bis auf Rang 11 zurück. Der Ducati-Pilot behauptete sich zeitweise gegen Pecco Bagnaia, was ihm Auftrieb gab.
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"Das Ergebnis stellt mich nicht zufrieden", betonte Luca Marini, der den Argentinien-GP als Elfter beendete, nachdem er von Startplatz 3 losgefahren war. Schon am Samstag ließ der Italiener des Mooney VR46 Racing Teams durchsickern, dass er auf die Renndistanz nicht stark genug ist: "Im Warm-up am Sonntagmorgen habe ich verstanden, dass es ein schwieriges Rennen werden wird. Denn mit gebrauchten Reifen war ich an diesem Wochenende nie schnell genug."
Der Ducati-Pilot legte einen ordentlichen Start hin und verteidigte seine Position zunächst. "Ich habe meine gesamte Kraft in die ersten Runden gelegt, um so lange wie möglich an der Spitzengruppe dranzubleiben und Erfahrungen zu sammeln. Zu Rennbeginn hatte ich zwar wenig Grip am Hinterrad, dennoch habe ich mich wohlgefühlt."
Im Rennverlauf musste sich der 24-Jährige unter anderem gegen Markenkollege Pecco Bagnaia behaupten. "Ich habe im Rennen zeitweise gegen Pecco gekämpft. Er ist sehr stark beim Anbremsen, dennoch konnte ich ihn einige Male ausbremsen, was für mich sehr positiv war." Darüber hinaus stellte er fest: "Besonders beim Anbremsen und am Kurveneingang war ich diesmal gut, daran arbeite ich schon letztem Jahr. In diesem Part war ich im Rennen vielleicht sogar der Stärkste. Aber im Kurvenscheitelpunkt und am Ausgang habe ich zu viel Zeit verloren."
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Obwohl er das Rennen außerhalb der Top-10 beendete, zog der jüngere Bruder von Valentino Rossi eine positive Bilanz: "Ich hatte nicht den Speed, um ein gutes Rennen zu liefern. Dennoch gab es am Wochenende viele positive Aspekte. Mein Gefühl für das Motorrad hat sich verbessert und auch auf die Renndistanz gesehen bin ich seit Katar stärker geworden. Zu Saisonbeginn waren wir weit abgeschlagen und hatten viele Probleme. Aber an diesem Wochenende haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht. Ich habe eine souveräne erste Rennhälfte gezeigt."
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