Pecco Bagnaia: Muss die Schulter für Sonntag schonen

Von Nora Lantschner
Die volle Beweglichkeit hat Ducati-Star Pecco Bagnaia noch nicht wieder erlangt, aber zumindest wurden schwerwiegende Verletzungen an der Schulter ausgeschlossen. Er geht vorsichtig optimistisch in das Jerez-Wochenende.

Nach seinem schweren Sturz im Qualifying 1 von Portimão erkämpfte sich Francesco «Pecco» Bagnaia am vergangenen Sonntag von Startplatz 24 noch einen achten Rang. Allerdings klagte der 25-jährige Italiener über Schmerzen an der Schulter, weshalb er sich zu Hause in Italien noch einer Untersuchung unterzog. Die Magnetresonanztomographie blieb ohne Befund, bestätigte er am Donnerstag in Jerez.

«Zum Glück ist es nur ein großes Ödem, es hat sich im gesamten Schulterbereich viel Flüssigkeit angesammelt. Das ist ein bisschen ein Problem, weil es die Sache ist, die mich in meiner Beweglichkeit etwas einschränkt. Heute ist aber der erste Tag, an dem ich mich ein bisschen besser fühle. Das ist gut. Es hat sich ein Bluterguss gebildet, die Farben wechseln, jetzt sind wir schon bei gelb», zeigte Pecco seine rechte Schulter.

In Portugal wurde der Ducati-Hoffnungsträger nach dem Sturz am Samstag erst am Sonntagmorgen für fit erklärt, jetzt steht er in Spanien vor einem vollen Rennwochenende. Welche Entwicklung erwartet er? «Am Montag und am Dienstag hatte ich dieselben oder gar stärkere Schmerzen als am Sonntag. Es hat sich etwas entzündet, nachdem ich das Rennen gefahren war. Mit der Therapie und allem hat es sich ein bisschen verbessert. Ich fühle mich besser. Aber mit Sicherheit werde ich nicht allzu viele Runden fahren können, weil ich versuchen muss, mich ein bisschen für Sonntag zu schonen. Auf dieser Strecke sind wir aber schon im Vorjahr beim Test viel gefahren, wir sollten also nicht allzu viel ausprobieren müssen. Ich glaube, das Motorrad funktioniert schon sehr gut. In der Hinsicht sind wir ziemlich entspannt.»

Im Vorjahr feierte das Ducati Lenovo Team beim Spanien-GP dank Miller und Bagnaia zudem einen Doppelsieg in Jerez. «Wir kamen hier im Vorjahr gut zurecht. Natürlich hatten wir im Rennen Glück, weil Fabio [Quartararo] das gesamte Wochenende lang überlegen war. Jetzt werden wir sehen, wie es an diesem Wochenende läuft. Beim Test im November waren wir hier wirklich sehr stark. Ich bin auf Medium-Reifen eine unglaubliche Zeit gefahren, stärker als die Qualifying-Zeiten, und ich fühlte mich sehr wohl. Diese Strecke passt sehr gut zu meinem Fahrstil, aber auch zu unserem Motorrad.»

WM-Stand nach 5 von 21 Grand Prix:

1. Quartararo 69 Punkte. 2. Rins 69. 3. Aleix Espargaró 66. 4. Bastianini 61. 5. Zarco 51. 6. Mir 46. 7. Binder 42. 8. Oliveira 39. 9. Miller 31. 10. Bagnaia 31. 11. Marc Márquez 31. 12. Pol Espargaró 30. 13. Martin 28. 14. Viñales 25. 15. Morbidelli 17. 16. Marini 14. 17. Alex Márquez 13. 18. Nakagami 12. 19. Bezzecchi 8. 20. Dovizioso 8. 21. Darryn Binder 6. 22. Gardner 3.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 106 Punkte. 2. KTM 70. 3. Suzuki 70. 4. Yamaha 69. 5. Aprilia 67. 6. Honda 44.

Team-WM:

1. Suzuki Ecstar 115 Punkte. 2. Aprilia Racing 91. 3. Monster Energy Yamaha 86. 4. Red Bull KTM Factory 81. 5. Pramac Racing 79. 6. Ducati Lenovo 62. 7. Gresini Racing MotoGP 61. 8. Repsol Honda 61. 9. LCR-Honda 25. 10. Mooney VR46 Racing 22. 11. WithU Yamaha RNF 14. 12. Tech3 KTM Factory 3.

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