Alex Rins (Suzuki): «Titelkandidat? Eine Ehre!»

Von Tim Althof
Alex Rins (Suzuki) steckt mitten im MotoGP-Titelkampf

Alex Rins (Suzuki) steckt mitten im MotoGP-Titelkampf

In der Gesamtwertung der MotoGP-Weltmeisterschaft liegt Alex Rins gleichauf mit Weltmeister Fabio Quartararo (Yamaha). Vor dem Jerez-Renn sprach der Suzuki-Fahrer über die Rollen im Team und über den Titelkampf.

Am vergangenen Wochenende lieferte Suzuki-Werksfahrer Alex Rins eine atemberaubende Show. Der Spanier startete aus der letzten Startreihe in das MotoGP-Rennen auf dem Autodromo Internacional do Algarve und fuhr in 25 Runden bis auf den vierten Platz nach vorne. Der Spanier ist dadurch punktgleich mit WM-Leader Fabio Quartararo, jedoch steht der Franzose wegen seinem Sieg an der Spitze der Tabelle.

Der Yamaha-Star nannte Rins in der Pressekonferenz des «Gran Premio Red Bull de España» am Donnerstag als Titelkandidaten. Der Spanier fasste diese Aussage mit großer Begeisterung auf und äußerte sich anschließend dazu.

«Es ist eine Ehre, dass ich zu den Titelkandidaten gezählt werde», strahlte der 26-Jährige, der aber anschließend auf die Euphorie-Bremse trat: «Wir haben erst fünf Rennen hinter uns, und es ist die längste MotoGP-Saison aller Zeiten. Wir werden sehen, wie es läuft, aber ich hoffe, dass wir während der finalen Phase der Meisterschaft noch da stehen.»

2022 sieht Rins bisher deutlich stärker aus als Teamkollege Joan Mir. Während mir noch keinen Podestplatz erzielte und nach fünf Rennen auf Platz 6 in der Gesamtwertung steht, schaffte es Rins viermal in die Top-5 und davon zweimal auf das MotoGP-Podium. Sieht er sich deshalb als Nummer 1 im Team?

«Es kommt auf das Team an, ob man eine Nummer 1 im Team hat oder nicht. Suzuki ist nicht die Mannschaft, die einen ersten oder zweiten Fahrer hat», beteuerte Rins. «Ich versuche auf meiner Seite in der Box alles zu geben und ich glaube, dass Johann auch sehr hart arbeitet. Suzuki versucht immer, beide Fahrer gleich zu behandeln.»

Der dreifache MotoGP-Gewinner fügte hinzu: «Im letzten Jahr hatte Suzuki einmal nur ein neues Chassis. Es ist dann selbstverständlich, dass der Fahrer, der in der Meisterschaft vorne liegt, dieses zuerst bekommt. Ich denke nicht über erste oder zweite Fahrer nach. Natürlich ist es wichtig, deinen Teamkollegen zu schlagen, denn das ist immer das erste Ziel eines Fahrers. Bei uns gibt es jedoch keine Reihenfolge im Team.»

WM-Stand nach 5 von 21 Grand Prix:

1. Quartararo 69 Punkte. 2. Rins 69. 3. Aleix Espargaró 66. 4. Bastianini 61. 5. Zarco 51. 6. Mir 46. 7. Binder 42. 8. Oliveira 39. 9. Miller 31. 10. Bagnaia 31. 11. Marc Márquez 31. 12. Pol Espargaró 30. 13. Martin 28. 14. Viñales 25. 15. Morbidelli 17. 16. Marini 14. 17. Alex Márquez 13. 18. Nakagami 12. 19. Bezzecchi 8. 20. Dovizioso 8. 21. Darryn Binder 6. 22. Gardner 3.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 106 Punkte. 2. KTM 70. 3. Suzuki 70. 4. Yamaha 69. 5. Aprilia 67. 6. Honda 44.

Team-WM:

1. Suzuki Ecstar 115 Punkte. 2. Aprilia Racing 91. 3. Monster Energy Yamaha 86. 4. Red Bull KTM Factory 81. 5. Pramac Racing 79. 6. Ducati Lenovo 62. 7. Gresini Racing MotoGP 61. 8. Repsol Honda 61. 9. LCR-Honda 25. 10. Mooney VR46 Racing 22. 11. WithU Yamaha RNF 14. 12. Tech3 KTM Factory 3.

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