Beeinträchtigt das Suzuki-Aus Oliveiras Zukunft?

Von Tim Althof
Miguel Oliveira: Wo wird ihn seine Zukunft hinbringen?

Miguel Oliveira: Wo wird ihn seine Zukunft hinbringen?

KTM-Werkspilot Miguel Oliveira kommt als Zehnter der MotoGP-Weltmeisterschaft zum Rennen in Le Mans. Der Portugiese wagt immer weniger Prognosen vor einem GP abzugeben, doch wohin führt sein Weg in Zukunft?

In Mandalika konnte Miguel Oliveira im Regen einen überragenden Triumph feiern, und auch in Portimão gelang dem Portugiesen ein solider fünfter Rang. Dennoch steht er nach sechs von 21 MotoGP-Rennen nur auf Position 10 der Gesamtwertung, sein Teamkollege Brad Binder liegt zwei Plätze vor ihm auf Rang 8. Was malt sich der Red Bull KTM-Werksfahrer für den Grand Prix von Frankreich aus?

«Le Mans ist eine gute Strecke für das Motorrad. In den letzten Jahren hatten wir einige Aufs und Abs aufgrund des Wetters, aber wir haben immer wieder ordentlichen Speed gezeigt», ist Oliveira überzeugt. «Das ist gut. Im letzten Jahr war ich in den trockenen Sessions konkurrenzfähig. Mit guten und wärmeren Bedingungen bin ich zuversichtlich, noch etwas schneller sein zu können. Wir werden sehen, ich möchte nicht zu viel versprechen, aber es sollte gut werden.»

Generell bekommt der 27-Jährige in diesem Jahr wenig Konstanz in seine Ergebnisse. Woran liegt das? «Es ist natürlich nicht alles perfekt, denn grundsätzlich möchten wir zu jeder Zeit an der Spitze sein. Man kann leider nicht mehr abschätzen, wo man vor einem Wochenende steht», betonte Oliveira am Donnerstag. «Das Fahrerfeld ist so nah beisammen, da wird es aber für alle gleich sein. Das liegt mittlerweile in der Natur der Serie. Wie auch immer die Ergebnisse sind, wir werden weiterkämpfen.»

Suzuki wird die MotoGP-Klasse am Ende des Jahres verlassen. Hatte der Suzuki-Ausstieg auch Konsequenzen für Oliveira und dessen Verhandlungen für die Zukunft? «Nein. Wenn es Konsequenzen hatte, dann nur für das Suzuki-Team und deren Fahrer», stellte er klar und fügte abschließend hinzu: «Ich hoffe, dass ich zu Beginn des nächsten Monats etwas zu meiner Zukunft sagen kann.»

Ergebnisse MotoGP Jerez (1. Mai):

1. Pecco Bagnaia (I), Ducati, 25 Runden in 41:00,554 min
2. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,285 sec
3. Aleix Espargaró (E), Aprilia, +10,977
4. Marc Márquez (E), Honda, +12,676
5. Jack Miller (AUS), Ducati, +12,957
6. Joan Mir (E), Suzuki, +13,934
7. Takaaki Nakagami (J), Honda, +14,929
8. Enea Bastianini (I), Ducati, +18,436
9. Marco Bezzecchi (I), Ducati, +18,830
10. Brad Binder (ZA), KTM, +20,056
11. Pol Espargaró (E), Honda, +20,856
12. Miguel Oliveira (P), KTM, +23,131
13. Alex Márquez (E), Honda, +25,306
14. Maverick Vinales (E), Aprilia, +27,358
15. Franco Morbidelli (I), Yamaha, +27,519
16. Luca Marini (I), Ducati, +29,278
17. Andrea Dovizioso (I), Yamaha, +35,204
18. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +35,361
19. Alex Rins (E), Suzuki, +38,922
20. Remy Gardner (AUS), KTM, +43,378
21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +44,299
22. Jorge Martin (E), Ducati, +1:07,681 min
– Stefan Bradl (D), Honda, 15 Runden zurück
– Johann Zarco (F), Ducati, 16 Runden zurück
– Darryn Binder (ZA), Yamaha, 20 Runden zurück

WM-Stand nach 6 von 21 Grand Prix:

1. Quartararo 89 Punkte. 2. Aleix Espargaró 82. 3. Bastianini 69. 4. Rins 69. 5. Bagnaia 56. 6. Mir 56. 7. Zarco 51. 8. Brad Binder 48. 9. Marc Márquez 44. 10. Oliveira 43. 11. Miller 42. 12. Pol Espargaró 35. 13. Martin 28. 14. Viñales 27. 15. Nakagami 21. 16. Morbidelli 18. 17. Alex Márquez 16. 18. Bezzecchi 15. 19. Marini 14. 20. Dovizioso 8. 21. Darryn Binder 6. 22. Gardner 3.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 131 Punkte. 2. Yamaha 89. 3. Aprilia 83. 4. Suzuki 80. 5. KTM 76. 6. Honda 57.

Team-WM:

1. Suzuki Ecstar 125 Punkte. 2. Aprilia Racing 109. 3. Monster Energy Yamaha 107. 4. Ducati Lenovo 98. 5. Red Bull KTM Factory 91. 6. Pramac Racing 79. 7. Repsol Honda 79. 8. Gresini Racing MotoGP 69. 9. LCR Honda 37. 10. Mooney VR46 Racing 29. 11. WithU Yamaha RNF 14. 12. Tech3 KTM Factory 3.

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