Marc Márquez (15./Honda): «Muss am Fahrstil arbeiten»

Von Tim Althof
Honda-Werkspilot Marc Márquez verpasste am Freitag ein Top-10-Ergebnis in Le Mans. Der Spanier weiß, dass der Abstand zur Spitze zu groß ist, er kennt aber auch die Möglichkeiten, um die Lücke zu schließen.

Enea Bastianini setzte seine Ducati am Freitag auf dem Circuit Bugatti in den kombinierten Zeiten aus FP1 und FP2 der MotoGP-Klasse auf die erste Position. Repsol Honda-Pilot Marc Márquez fuhr mit seiner RC213V nur auf Platz 15, mehr als eine Sekunde fehlt ihm auf den Italiener. Auch zu Teamkollege Pol Espargaró auf Rang 9 fehlen einige Zehntel. Dennoch glaubt der achtfache Motorrad-Weltmeister an eine solide Steigerung am Samstag.

«Wir haben alles verwendet, was wir beim Test in Jerez erarbeitet haben. Es war etwas besser, aber kein großer Fortschritt, wie wir es auch schon vermutet hatten. Dennoch war es eine kleine Hilfe», berichtete Márquez am Freitag in der Fragerunde der Journalisten. «Ich habe nicht sehr viel mit dem Motorrad gearbeitet, ich bin einfach nur gefahren, gefahren und gefahren. Wir waren weit von der Spitze entfernt, aber wir haben es nicht so sehr auf die schnelle Runde abgesehen.»

Der 29-Jährige weiter: «Am Samstag werden wir ein anderes Set-up ausprobieren, um etwas mehr Verständnis zu erhalten. Wir werden versuchen, in die Top-10 zu kommen. Das wird nicht einfach, aber wir werden es versuchen.»

«Freitags habe ich oft Probleme. Diesmal etwas mehr, denn am Ende gab es sehr viele gelbe Flaggen und ich konnte mich nicht verbessern», klagte der WM-Neunte. «In einer Runde habe ich etwas mehr Druck gemacht, doch leider machte ich einen Fehler. Ich bin beinahe in einer Linkskurve gestürzt. Leider sind wir auch in der Pace weit von der Spitze entfernt.»

Wie realistisch schätzt der Honda-Pilot seine Chancen an diesem Wochenende ein? «Weit von den Besten entfernt, das bedeutet drei oder vier Zehntel pro Runde. Das ist leider sehr viel in Le Mans. Das bedeutet mindestens zehn Sekunden am Ende des Rennens», stellte Márquez klar. «Wir wollen uns am Samstag verbessern, wir wissen aber auch, dass wir keine halbe Sekunde finden werden. Mit zwei oder drei Zehnteln wäre ich zufrieden. Ich muss an meinem Fahrstil arbeiten, um schneller zu werden.»

MotoGP, Le Mans, kombinierte Zeiten nach FP2 (13. Mai):

1. Bastianini, Ducati, 1:31,148 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,202 sec
3. Rins, Suzuki, + 0,297
4. Zarco, Ducati, + 0,360
5. Bagnaia, Ducati, + 0,487
6. Quartararo, Yamaha, + 0,492
7. Brad Binder, KTM, + 0,509
8. Mir, Suzuki, + 0,518
9. Pol Espargaró, Honda, + 0,623
10. Martin, Ducati, + 0,764
11. Miller, Ducati, + 0,766
12. Morbidelli, Yamaha, + 0,877
13. Viñales, Aprilia, + 0,903
14. Marini, Ducati, + 0,980
15. Marc Márquez, Honda, + 1,005
16. Nakagami, Honda, + 1,017
17. Di Giannantonio, Ducati, + 1,127
18. Bezzecchi, Ducati, + 1,166
19. Alex Márquez, Honda, + 1,357
20. Dovizioso, Yamaha, + 1,388
21. Oliveira, KTM, + 1,547
22. Gardner, KTM, + 1,589
23. Fernández, KTM, + 2,409
24. Darryn Binder, Yamaha, + 2,413

MotoGP-Ergebnis, Le Mans, FP2:

1. Bastianini, Ducati, 1:31,148 min
2. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,202 sec
3. Rins, Suzuki, + 0,297
4. Zarco, Ducati, + 0,360
5. Bagnaia, Ducati, + 0,487
6. Quartararo, Yamaha, + 0,492
7. Brad Binder, KTM, + 0,509
8. Mir, Suzuki, + 0,518
9. Martin, Ducati, + 0,764
10. Miller, Ducati, + 0,766
11. Morbidelli, Yamaha, + 0,877
12. Viñales, Aprilia, + 0,903
13. Pol Espargaró, Honda, + 0,928
14. Marc Márquez, Honda, + 1,005
15. Di Giannantonio, Ducati, + 1,127
16. Bezzecchi, Ducati, + 1,166
17. Marini, Ducati, + 1,268
18. Alex Márquez, Honda, + 1,357
19. Dovizioso, Yamaha, + 1,388
20. Oliveira, KTM, + 1,547
21. Gardner, KTM, + 1,589
22. Nakagami, Honda, + 2,249
23. Fernández, KTM, + 2,409
24. Darryn Binder, Yamaha, + 2,413

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