Joan Mir (Suzuki) blockt Honda-Fragen vorsorglich ab

Von Simon Patterson
In dreieinhalb Wochen verabschiedet sich die MotoGP-WM in die lange Sommerpause, bis dahin geht es auch abseits der Strecke heiß her: Joan Mir wurde vor dem Catalunya-GP zu seiner Zukunft befragt.

Aprilia verlängerte noch vor dem Heim-GP in Mugello mit Aleix Espargaró und Maverick Viñales. Nun wurde am Rande des Catalunya-GP der neue Yamaha-Vertrag von Fabio Quartararo am heutigen Donnerstag offiziell bestätigt. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wann es Neuigkeiten zur Zukunft von Joan Mir gibt.

Der MotoGP-Weltmeister von 2020, der nach dem Suzuki-Ausstieg am Ende der Saison mit Sicherheit einen neuen Arbeitgeber braucht, wird bekanntlich seit geraumer Zeit mit Repsol Honda in Verbindung gebracht.

«Ich hätte gerne bald Neuigkeiten, aber ich weiß nicht, wann es soweit sein wird. Ich bin da komplett offen mit euch, ich weiß es nicht», beteuerte Mir am Donnerstag in Montmeló. «Keiner möchte es mehr wissen als ich. Es ist schwierig, dieses Jahr war es aus vielen Gründen besonders schwierig. Wir müssen im Moment einfach so weitermachen.»

Braucht der 24-jährige Mallorquiner diese Sicherheit einer geklärten Zukunft? «Ich brauche es nicht, aber ich hätte es gerne», erwiderte er. In Le Mans meinte Joan, er habe noch genug Zeit, um seine Zukunft zu regeln. Ist es noch immer so? «Es ist im Moment noch dasselbe», antwortete er nach kurzem Grübeln. «Wir können nicht darüber reden und all diese Dinge.»

Honda zeigt auf jeden Fall großes Interesse am zweifachen Weltmeister. «Wer sagt das?», konterte Mir lachend. Auf die Frage, ob Honda das Motorrad sei, welches in der Entwicklung im Moment am weitesten zurückhängt, wollte er erst gar nicht eingehen. «Ich möchte das nicht beantworten, sonst gibt es Schwierigkeiten», schmunzelte er.

Wird die Verlautbarung des neuen Deals zwischen Quartararo und Yamaha Entscheidungen auf dem Fahrermarkt beschleunigen? «Ich glaube, alle hatten das erwartet. Das war nichts Neues, für mich nicht. Ich weiß, dass Fabio glücklich bei Yamaha ist, und Yamaha ist genauso happy. Natürlich haben sie Probleme, wie jeder andere auch. Sie stehen aber auf dem Podium. Ich hatte das erwartet – und Fabio verdient es», fügte Joan Mir an.

Fahrer-WM-Stand nach 8 von 20 Grands Prix:

1. Quartararo, 122 Punkte. 2. Aleix Espargaró 114. 3. Bastianini 94. 4. Bagnaia 81. 5. Zarco 75. 6. Rins 69. 7. Brad Binder 65. 8. Miller 63. 9. Marc Márquez 60. 10. Mir 56. 11. Oliveira 50. 12. Pol Espargaró 40. 13. Nakagami 38. 14. Viñales 37. 15. Martin 31. 16. Marini 31. 17. Bezzecchi 30. 18. Alex Márquez 20. 19. Morbidelli 19. 20. Di Giannantonio 8. 21. Dovizioso 8. 21. Darryn Binder 6. 23. Gardner 3.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati, 181 Punkte. 2. Yamaha 122. 3. Aprilia 115. 4. KTM 93. 5. Suzuki 80. 6. Honda 75.

Team-WM:
1. Aprilia Racing, 151 Punkte. 2. Ducati Lenovo 144. 3. Monster Energy Yamaha 141. 4. Suzuki Ecstar 125. 5. Red Bull KTM Factory 115. 6. Prima Pramac Racing 106. 7. Gresini Racing 102. 8. Repsol Honda 100. 9. Mooney VR46 Racing 61. 10. LCR Honda 58. 11. WithU Yamaha RNF 14. 12. Tech3 KTM Factory 3.

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