Remy Gardner (KTM): «Brauche zwei Wochen ohne Bikes»

Von Simon Patterson
Remy Gardner benötigt eine Auszeit

Remy Gardner benötigt eine Auszeit

Die Dutch TT in Assen lief für Remy Gardner aus dem Tech3-Team nicht besonders vielversprechend. Beim KTM-Piloten ist nach der ersten Saisonhälfte die Luft raus, die Sommerpause wird benötigt.

Von Startplatz 19 ging es für Remy Gardner am Sonntag in das MotoGP-Rennen in Assen. Der Australier war am Sonntag noch einmal stark motiviert, ein gutes Resultat zu erzielen, doch bereits in Kurve 1 musste er einen Dämpfer hinnehmen. Der KTM-Fahrer vom Team Tech3 wurde eingeklemmt. Somit musste er dem Feld hinterher eilen.

Nach 26 Rennrunden auf dem 4,5 km langen Kurs in Assen hatte Gardner 34,9 Sekunden Rückstand auf Pecco Bagnaia (Ducati), der seinen dritten Sieg in dieser Saison feierte. Gardner geht somit als 23. der Gesamtwertung in dir fünfwöchige Pause. Sein Tech3-Teamkollege Raul Fernandez liegt als einziger Stammfahrer hinter ihm.

«Es war ein hartes Rennen. Ich war weit weg, aber ich bin ins Ziel gekommen», fasste der 24-Jährige im Interview zusammen. «In der ersten Kurve wurde ich blöderweise eingeklemmt, obwohl ich einen wirklich guten Start hatte. Ich habe mehr als drei Positionen gutgemacht. Nach Kurve 1 war ich leider Letzter. Anschließend habe ich versucht, mich etwas zurück zu kämpfen.»

«Im Sommer will ich kein Motorrad sehen. Zumindest für die nächsten zwei Wochen», betonte Gardner auf die Frage, wie er die Pause überstehen möchte. «Es war ein sehr intensiver Start in die Saison. In den kommenden Tagen, möchte ich einfach ein bißchen Spaß haben und die Zeit genießen. Anschließend werde ich aber wieder drei Wochen lang trainieren, um bereit zu sein für Silverstone.»

Was erwartet sich der Australier vom Hersteller KTM in der rennfreien Zeit? «Die Dinge, die wir in Barcelona getestet haben, müssen wir in die richtige Richtung bringen. Ich bin mir sicher, dass sie im Werk bereits daran arbeiten», stellte der KTM-Pilot klar. «In Silverstone sollten wir einige positive Teile zur Verfügung haben.»

MotoGP-Ergebnis, Assen (26. Juni):

1. Bagnaia, Ducati, 26 Rdn. in 40:25,205 min
2. Bezzecchi, Ducati, + 0,444 sec
3. Viñales, Aprilia, + 1,209
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,585
5. Brad Binder, KTM, + 2,721
6. Miller, Ducati, + 3,045
7. Martin, Ducati, + 4,340
8. Mir, Suzuki, + 8,185
9. Oliveira, KTM, + 8,325
10. Rins, Suzuki, + 8,596
11. Bastianini, Ducati, + 9,783
12. Nakagami, Honda, + 10,617
13. Zarco, Ducati, + 14,405
14. Di Giannantonio, Ducati, + 17,681
15. Alex Márquez, Honda, + 25,866
16. Dovizioso, Yamaha, + 29,711
17. Marini, Ducati, + 30,296
18. Bradl, Honda, + 32,225
19. Gardner, KTM, + 34,947
20. Savadori, Aprilia, + 35,798
– Fernández, KTM, 8 Runden zurück
– Quartararo, Yamaha, 15 Runden zurück
– Darryn Binder, Yamaha, 18 Runden zurück
– Morbidelli, Yamaha, 18 Runden zurück

MotoGP-Fahrer-WM nach 11 von 20 Grand Prix:

1. Quartararo 172 Punkte. 2. Aleix Espargaró 151. 3. Zarco 114. 4. Bagnaia 106. 5. Bastianini 105. 6. Brad Binder 93. 7. Miller 91. 8. Mir 77. 9. Rins 75. 10. Oliveira 71. 11. Martin 70. 12. Viñales 62. 13. Marc Márquez 60. 14. Bezzecchi 55. 15. Marini 52. 16. Nakagami 42. 17. Pol Espargaró 40. 18. Alex Márquez 27. 19. Morbidelli 25. 20. Di Giannantonio 18. 21. Darryn Binder 10. 22. Dovizioso 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 5.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 246 Punkte. 2. Yamaha 172. 3. Aprilia 155. 4. KTM 121. 5. Suzuki 101. 6. Honda 85.

Team-WM:
1. Aprilia Racing 213 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 197. 3. Ducati Lenovo Team 197. 4. Prima Pramac Racing 184. 5. Red Bull KTM Factory 164. 6. Suzuki Ecstar 152. 7. Gresini Racing 123. 8. Mooney VR46 Racing 107. 9 Repsol Honda 100. 10. LCR Honda 69. 11. WithU Yamaha RNF 20. 12. Tech3 KTM Factory 14.

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