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Luca Marini: «Es hängt nur von deinem Startplatz ab»

VR46-Ducati-Pilot Luca Marini ist mit der ersten Hälfte seiner MotoGP-Saison 2022 nicht vollauf zufrieden. Er glaubt aber zu wissen, woran er auch im Sommer arbeiten muss, um den Sprung aufs Podest zu schaffen.

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Ein Podestplatz in der Königsklasse fehlt Luca Marini im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Marco Bezzecchi noch, mit Platz 5 auf dem Sachsenring fuhr der jüngere Bruder von Teameigentümer Valentino Rossi aber kurz vor der Sommerpause seine bisherige MotoGP-Bestleistung ein.

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Wie bewertet der WM-15. seine erste Saisonhälfte? "Ein bisschen weniger gut als erwartet", antwortete Marini. "Aber das liegt nur daran, dass wir zu Beginn der Saison viele Probleme hatten. Es war nicht so, wie ich es erwartet hatte."

"Was mich betrifft, bin ich zufrieden mit meiner Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr", fuhr der Moto2-Vizeweltmeister von 2020 fort. "Ich glaube, dass ich mich in allen Situationen verbessert habe. Jetzt gilt es, im Sommer weiter zu arbeiten – vor allem im Hinblick auf das Qualifying. Denn das war etwas, wo ich schon im Vorjahr sehr stark war und keine Probleme hatte. Jetzt fokussierte ich mich aber sehr auf die Rennpace und darauf, mit vollem Tank Runden abzuspulen und im Training mehr mit gebrauchten Reifen zu arbeiten. Ich schob die Arbeit für das Qualifying einfach ein bisschen zur Seite."

"Ich glaube, nun ist der Moment gekommen, in dem ich sagen kann: ‚Okay, ich habe mich in dem Bereich verbessert – und genauso das Bike – jetzt ist die Zeit gekommen, um wieder um die ersten zwei Reihen zu kämpfen und jedes Mal in Q2 zu sein", so der VR46-Ducati-Pilot.

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Nach dem Urlaub (übrigens samt Verlobung) auf Ibiza will er unter anderem auf der Ranch in Tavullia an seiner Qualifying-Performance arbeiten. "Ich werde im Sommer mit Sicherheit etwas machen. In der Vergangenheit hat das für mich ja schon gut geklappt, in den jüngsten Rennen war ich aber nicht in den ersten zwei Reihen. Ich kann also sicherlich etwas machen, das Gefühl zum Motorrad ist jetzt auch wirklich gut. Wie gesagt, der Fokus lag auf der Rennpace, jetzt habe ich in diesem Bereich aber einen großen Schritt gemacht. Was gefehlt hat, war nur das Qualifying, das war auf dem Sachsenring zu sehen."

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Zur Erinnerung: Beim Deutschland-GP fuhr Marini als Siebter aus der dritten Reihe los, auf Platz 3 fehlten am Ende rund 3,3 Sekunden.

Der 24-jährige Italiener verwies aber auch auf seinen Teamkollegen Marco Bezzecchi. Der Rookie münzte bei der Dutch TT Startplatz 4 in einen zweiten Platz um. "Bez hatte in Assen eine starke Pace, aber auch schon vorher hatte er an einigen Wochenenden eine starke Pace", merkte Marini an. "Er ist damals aber weiter hinten losgefahren und dann wird es schwierig, nach vorne zu kommen."

"Es ist schwierig zu überholen, denn jeder hat eine gute Pace – es hängt nur von deiner Startposition ab. Wenn du in den ersten Reihen losfahren kannst und eine gute Pace hast, kannst du auch auf das Podium fahren", fasste Luca Marini zusammen.

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MotoGP-Ergebnis, Assen (26. Juni):

1. Bagnaia, Ducati, 26 Rdn. in 40:25,205 min

2. Bezzecchi, Ducati, + 0,444 sec

3. Viñales, Aprilia, + 1,209

4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 2,585

5. Brad Binder, KTM, + 2,721

6. Miller, Ducati, + 3,045

7. Martin, Ducati, + 4,340

8. Mir, Suzuki, + 8,185

9. Oliveira, KTM, + 8,325

10. Rins, Suzuki, + 8,596

11. Bastianini, Ducati, + 9,783

12. Nakagami, Honda, + 10,617

13. Zarco, Ducati, + 14,405

14. Di Giannantonio, Ducati, + 17,681

15. Alex Márquez, Honda, + 25,866

16. Dovizioso, Yamaha, + 29,711

17. Marini, Ducati, + 30,296

18. Bradl, Honda, + 32,225

19. Gardner, KTM, + 34,947

20. Savadori, Aprilia, + 35,798

– Fernández, KTM, 8 Runden zurück

– Quartararo, Yamaha, 15 Runden zurück

– Darryn Binder, Yamaha, 18 Runden zurück

– Morbidelli, Yamaha, 18 Runden zurück

MotoGP-Fahrer-WM nach 11 von 20 Grand Prix:

1. Quartararo 172 Punkte. 2. Aleix Espargaró 151. 3. Zarco 114. 4. Bagnaia 106. 5. Bastianini 105. 6. Brad Binder 93. 7. Miller 91. 8. Mir 77. 9. Rins 75. 10. Oliveira 71. 11. Martin 70. 12. Viñales 62. 13. Marc Márquez 60. 14. Bezzecchi 55. 15. Marini 52. 16. Nakagami 42. 17. Pol Espargaró 40. 18. Alex Márquez 27. 19. Morbidelli 25. 20. Di Giannantonio 18. 21. Darryn Binder 10. 22. Dovizioso 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 5.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 246 Punkte. 2. Yamaha 172. 3. Aprilia 155. 4. KTM 121. 5. Suzuki 101. 6. Honda 85.

Team-WM:

1. Aprilia Racing 213 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 197. 3. Ducati Lenovo Team 197. 4. Prima Pramac Racing 184. 5. Red Bull KTM Factory 164. 6. Suzuki Ecstar 152. 7. Gresini Racing 123. 8. Mooney VR46 Racing 107. 9 Repsol Honda 100. 10. LCR Honda 69. 11. WithU Yamaha RNF 20. 12. Tech3 KTM Factory 14.

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1

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

180

2

Jorge Martin

Aprilia Racing

160

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

138

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

132

5

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

108

6

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

105

7

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

99

8

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

93

9

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

67

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Fermin Aldeguer

BK8 Gresini Racing MotoGP

64

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