Aleix Espargaró: «Finger sah aus wie eine Schlange»

Von Simon Patterson
Für Aprilia-Pilot Aleix Espargaró endete der MotoGP-Test in Misano vorzeitig. Nach einem Sturz in Kurve 14 musste der Spanier sich an der Hand behandeln lassen, denn ein Finger wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Am Dienstag fuhr Aleix Espargaró am ersten Testtag der MotoGP-Klasse auf dem Misano World Circuit mit seiner Aprilia RS-GP 75 Runden. Der Spanier fuhr dabei eine beste Rundenzeit von 1:31,531 min und war damit in der kombinierten Zeitenliste auf Platz 3 zu finden.

Am Mittwoch begann der WM-Dritte ebenfalls stark. Der Aprilia-Werksfahrer spulte 36 Runden seines Testprogramms ab, dann musst er allerdings in Kurve 14 einen Sturz hinnehmen. Eine leichte Verletzung am Finger beendete den Testtag für ihn vorzeitig.

«Das Leben eines Rennfahrers», scherzte Aleix im Interview, dann erklärte er: «Ich habe starke Schmerzen, deshalb werde ich am Nachmittag nicht mehr fahren. Es ist eine kleine Fraktur am Finger, er sah aus wie eine Schlange. Wir müssen das in dieser Woche noch einmal checken. Es ist glücklicherweise nichts, das operiert werden muss. Wir müssen uns nur ein bisschen ausruhen, dann sollte es für Aragón passen.»

Espargaró berichtete anschließend über die Details beim Test. «Es lief gut. Unser Tempo war nicht schlecht, für das 2023er-Bike konnten wir einige Dinge testen, um zu verstehen, ob sie funktionieren oder nicht. Wir müssen ruhig bleiben, wenn wir eine technische Besprechung haben, denn wie man sieht, sind die Leute sehr schnell bei diesem Test», erklärte der Spanier. «Der Grip ist komplett anders als an einem GP-Wochenende. Man muss das alles vorsichtig analysieren und dann sehen, ob etwas besser oder schlechter ist.»

«Wir hatten einige Aerodynamik-Teile zu testen, aber ich habe das schon am Dienstagnachmittag erledigt», betonte Aleix. «Außerdem ging es um eine Veränderung der Balance am Bike. Maverick wird noch ein paar Dinge testen, für mich ist der Tag allerdings vorbei.»

Misano-Test, Session 3 (7. September):

1. Quartararo, Yamaha, 1:31,116 min
2. Bagnaia, Ducati, + 0,056 sec
3. Viñales, Aprilia, + 0,073
4. Bastianini, Ducati, + 0,144
5. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,217
6. Martin, Ducati, + 0,323
7. Oliveira, KTM, + 0,469
8. Di Giannantonio, Ducati, + 0,489
9. Morbidelli, Yamaha, + 0,498
10. Marc Márquez, Honda, + 0,526
11. Zarco, Ducati, + 0,725
12. Pol Espargaró, Honda, + 0,748
13. Miller, Ducati, + 0,811
14. Brad Binder, KTM, + 0,846
15. Pirro, Ducati, + 0,954
16. Alex Márquez, Honda, + 1,044
17. Nakagami, Honda, + 1,159
18. Pedrosa, KTM, + 1,192
19. Raúl Fernández, KTM, + 1,230
20. Gardner, KTM, + 1,317
21. Darryn Binder, Yamaha, + 1,736
22. Bradl, Honda, + 1,921
23. Savadori, Aprilia, + 2,531

Misano-Test, kombinierte Zeiten von Tag 1 (6. September):

1. Bagnaia, Ducati, 1:31,292 min
2. Marini, Ducati, 1:31,473
3. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,531
4. Martin, Ducati, 1:31,554
5. Viñales, Aprilia, 1:31,557
6. Quartararo, Yamaha, 1:31,588
7. Bezzecchi, Ducati, 1:31,591
8. Zarco, Ducati, 1:31,606
9. Pol Espargaró, Honda, 1:31,707
10. Bastianini, Ducati, 1:31,741
11. Brad Binder, KTM, 1:31,916
12. Rins, Suzuki, 1:31,936
13. Di Giannantonio, Ducati, 1:31,950
14. Morbidelli, Yamaha, 1:32,048
15. Miller, Ducati, 1:32,145
16. Oliveira, KTM, 1:32,336
17. Marc Márquez, Honda, 1:32,395
18. Raúl Fernández, KTM, 1:32,395
19. Alex Márquez, Honda, 1:32,408
20. Nakagami, Honda, 1:32,467
21. Pirro, Ducati, 1:32,562
22. Bradl, Honda, 1:32,634
23. Pedrosa, KTM, 1:32,739
24. Gardner, KTM, 1:32,739
25. Darryn Binder, Yamaha, 1:32,820
26. Savadori, Aprilia, 1:33,379
27. Aegerter, Suzuki, 1:33,907
28. Dovizioso, Yamaha, 1:34,897

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