Luca Marini (5./Ducati): «Für mich unglaublich!»

Von Simon Patterson
Luca Marini war überrascht, wie schnell er in Motegi ist

Luca Marini war überrascht, wie schnell er in Motegi ist

Ducati-Fahrer Luca Marini kam am Freitag sehr gut mit dem Motorrad in Motegi zurecht. Der Italiener fuhr im freien Training nur eine Zehntel hinter Spitzenreiter Jack Miller (Ducati) auf Platz 5 – für ihn erstaunlich.

Luca Marini legte am Freitag auf dem Mobility Resort Motegi – so heißt der ehemalige Twin Ring mittlerweile – insgesamt 27 Runden auf seiner Ducati GP22 zurück. Der Bruder von MotoGP-Legende Valentino Rossi verlor dabei auf seiner schnellsten Runde nur 0,136 Sekunden auf Jack Miller, der am Freitag die Bestzeit setzte. Ein sehr erfreulicher Anfang beim Japan-GP für den Fahrer vom Mooney VR46 Racing Team.

«Ein sehr guter Start in das Wochenende, ich bin zufrieden mit der Position. Der Abstand zum Führenden ist so klein, das hätte ich nicht erwartet. Das gesamte Feld ist sehr eng zusammen, aber nur eine Zehntel vom Führenden entfernt zu sein, ist unglaublich für mich, weil ich auch das erste Mal hier mit dem Bike fahre», berichtete ein freudestrahlender Luca Marini.

Auch wenn die Position und die Zeit am Freitag erfolgversprechend ist, weiß der 25-Jährige, dass in Motegi noch viel Arbeit erledigt werden muss, bevor er am Sonntag ein gutes Ergebnis erzielen kann. «Ich bin sehr glücklich darüber, wie wir den Grand Prix am Donnerstag vorbereitet haben. Aber wir müssen natürlich noch weiter arbeiten, besonders an der Elektronik der Maschine», betonte der Ducati-Fahrer. «Am Anfang war es nicht sehr leicht. Gerade nach so einer langen Pause ist es schwierig, hier zu fahren. Mit Absolvieren der Aufgaben in diesem Training wurde das Gefühl deutlich besser.»

«Es wird interessant zu verstehen, welche Reifenoption wir hinten wählen werden, denn ich fühle mich nicht gut auf dem Medium-Hinterreifen», erklärte Marini. «Es scheint aber die sicherste Wahl zu sein. Mit dem weichen Reifen habe ich mich besser gefühlt, doch wir haben nur wenige Runden damit gedreht.»

Die Wettervorhersage für Samstag verspricht keine leichten Voraussetzungen – viel Regen wird an der 4,8 km langen Strecke erwartet. Marini weiß das: «Wir würden auch den harten Reifen ausprobieren, aber wenn es am Samstag regnet, wird es schwierig, für das Rennen zu arbeiten. Es ist wichtig, dass wir bereits innerhalb der Top-10 stehen.»

MotoGP-Ergebnis FP1, Motegi (23. September):

1. Miller, Ducati, 1:44,509 min
2. Bagnaia, Ducati, + 0,028 sec
3. Quartararo, Yamaha, + 0,049
4. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,068
5. Marini, Ducati, + 0,136
6. Marc Márquez, Honda, + 0,147
7. Pol Espargaró, Honda, + 0,169
8. Brad Binder, KTM, + 0,226
9. Oliveira, KTM, + 0,234
10. Viñales, Aprilia, + 0,288
11. Zarco, Ducati, + 0,289
12. Nakagami, Honda, + 0,377
13. Rins, Suzuki, + 0,404
14. Bastianini, Ducati, + 0,469
15. Martin, Ducati, + 0,500
16. Morbidelli, Yamaha, + 0,556
17. Crutchlow, Yamaha, + 0,678
18. Darryn Binder, Yamaha, + 0,857
19. Bezzecchi, Ducati, + 0,917
20. Alex Márquez, Honda, + 1,091
21. Raúl Fernández, KTM, + 1,230
22. Nagashima, Honda, + 1,336
23. Gardner, KTM, + 1,482
24. Di Giannantonio, Ducati, + 1,856
25. Tsuda, Suzuki, + 2,209

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