Marc Márquez zu Nagashima-Einsatz: «Gut für mich»

Von Tim Althof
Repsol-Honda-Fahrer Marc Márquez äußerte sich nach dem Japan-GP zum Start von HRC-Testfahrer Tesuta Nagashima. Der Japaner leistet ebenso wie Stefan Bradl wichtige Entwicklungsarbeit.

Tetsuta Nagashima gab am Wochenende in Motegi sein Debüt in der MotoGP-Klasse. Der Japaner fuhr für das Honda-Testteam beim Japan-GP auf einer RC213V und sammelte wichtige Daten für die Entwicklungsarbeit.

Der 30-Jährige qualifizierte sich im Regen auf dem 4,8 km langen Kurs für Startplatz 19. Im trockenen Rennen am Sonntag stürzte der HRC-Testfahrer jedoch in Runde 10, nachdem er auf Platz 24 unterwegs gewesen ist. Am kommenden Wochenende in Thailand erhält Nagashima bereits eine weitere Chance, um sich im MotoGP-Feld zu beweisen, denn er wird den verletzten Takaaki Nakagami im Team LCR-Honda ersetzen.

Für den achtfachen Weltmeister Marc Márquez bildet Tetsuta Nagashima, der im August für Honda gemeinsam mit Iker Lecuona und Takumi Takahashi das Acht-Stunden-Rennen in Suzuka gewonnen hat, eine wichtige Brücke zwischen den Ingenieuren und dem Rennteam. Nach dem GP in Motegi sprach Márquez mit den Medien über Nagashima und dessen Einsatz.

«Tetsuta ist Testfahrer wie Stefan Bradl. In Motegi hat er viele Dinge für uns getestet. Ich habe mit ihm ein wenig über das Bike-Konzept gesprochen», sagte Márquez. «Es ging darum, was wir am Bike benötigen. Für ihn war es sehr wichtig, am Rennen teilzunehmen. Ich habe mit ihm nach dem Warm-up gesprochen und er sagte, dass es sehr schwierig ist, die Schwachpunkte des Motorrads zu erkennen, wenn du alleine unterwegs bist.»

Der achtfache Motorrad-Weltmeister weiter: «Er fuhr hinter einigen Fahrern her, dadurch hat er viele Dinge verinnerlicht und verstanden. Ich habe ihm auch meine Sicht der Dinge mitgeteilt. Er hat eine gute Pace, um diese Dinge auszuprobieren und uns bei der Entwicklung zu helfen. Für mich ist es gut, dass er ebenfalls Rennen fährt, damit die japanischen Mitarbeiter mehr Informationen bekommen.»

MotoGP-Ergebnis, Motegi (25. September):

1. Miller, Ducati, 24 Rdn in 42:29,174 min
2. Brad Binder, KTM, + 3,409 sec
3. Martin, Ducati, + 4,136
4. Marc Márquez, Honda, + 7,784
5. Oliveira, KTM, + 8,185
6. Marini, Ducati, + 8,348
7. Viñales, Aprilia, + 9,879
8. Quartararo, Yamaha, + 10,193
9. Bastianini, Ducati, + 10,318
10. Bezzecchi, Ducati, + 16,419
11. Zarco, Ducati, + 16,586
12. Pol Espargaró, Honda, + 17,456
13. Alex Márquez, Honda, + 18,219
14. Morbidelli, Yamaha, + 19,012
15. Crutchlow, Yamaha, + 19,201
16. Aleix Espargaró, Aprilia, + 25,473
17. Di Giannantonio, Ducati, + 27,006
18. Raúl Fernández, KTM, + 29,374
19. Gardner, KTM, + 29,469
20. Nakagami, Honda, + 43,294
– Bagnaia, Ducati, 1 Runde zurück
– Rins, Suzuki, 10 Runden zurück
– Darryn Binder, Yamaha, 10 Runden zurück
– Tsuda, Suzuki, 13 Runden zurück
– Nagashima, Honda, 15 Runden zurück

MotoGP-WM-Stand (nach 16 von 20 Rennen):

1.Quartararo 219 Punkte. 2. Bagnaia 201. 3. Aleix Espargaró 194. 4. Bastianini 170. 5. Miller 159. 6. Brad Binder 148. 7. Zarco 138. 8. Martin 120. 9. Viñales 113. 10. Rins 108. 11. Oliveira 106. 12. Marini 101. 13. Bezzecchi 80. 14. Mir 77. 15. Marc Márquez 73. 16. Pol Espargaró 47. 17. Nakagami 46. 18. 18. Alex Márquez 42. 19. Morbidelli 28. 20. Di Giannantonio 23. 21. Dovizioso 15. 22. Darryn Binder 10. 23. Gardner 9. 24. Raúl Fernández 8. 25. Crutchlow 3. 26. Bradl 2.

Konstrukteurs-WM:
1. Ducati 371 Punkte (Titelgewinner). 2. Aprilia 226. 3. Yamaha 221. 4. KTM 181. 5. Suzuki 134. 6. Honda 113.

Team-WM:
1. Ducati Lenovo Team 360 Punkte. 2. Aprilia Racing 307. 3. Prima Pramac Racing 258. 4. Red Bull KTM Factory 254. 5. Monster Energy Yamaha 247. 6. Gresini Racing 193. 7. Suzuki Ecstar 185. 8. Mooney VR46 Racing 181. 9. Repsol Honda 122. 10. LCR Honda 88. 11. WithU Yamaha RNF 28. 12. Tech3 KTM Factory 17.

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