Danilo Petrucci (Suzuki) müde: «Dann gewinnen wir!»
Suzuki-Ersatzfahrer Danilo Petrucci hat in Buriram den zweiten Tag auf der GSX-RR hinter sich gebracht und sich dabei gesteigert. Auch wenn er mit dem Qualifying unglücklich ist, die Pace stimmt ihn positiv.
Die Freude war Danilo Petrucci nach dem zweiten Tag auf dem Suzuki-MotoGP-Bike aus dem Gesicht abzulesen.
"Bereits am Freitag habe ich verstanden, dass du das Motorrad kennen musst, um eine schnelle Runde zu fahren. Für alle Fahrer ist es ein Problem, wenn du einen neuen Reifen einbaust, ist der Unterschied zum gebrauchten nicht so groß", sagte der Italiener. "Im Vergleich zu den V4-Bikes, die ich kenne, wo das Motorrad mit einem neuen Reifen besser bremst und mehr beschleunigt, ist es bei diesem Motorrad nur der Kurvenspeed, der sich unterscheidet. Für mich ist das ein Schock."
"Mein Ziel war es, nicht Letzter zu werden. Ich habe es um drei Zehntel verpasst. Aber ich bin sehr gespannt auf das Rennen, ich hoffe, es regnet, weil meine körperliche Verfassung schlimm ist", betonte der Suzuki-Fahrer. "Mein Crew-Chief sagte mir: ‚Umso mehr dich dieses Bike müde macht, desto schneller wirst du, denn du musst das Motorrad weich fahren.‘ Auch die anderen beiden Fahrer sagen, wenn sie erschöpft sind, können sie trotzdem noch schnell fahren."
Petrucci fügte flapsig hinzu: "Nach fünf Runden werde ich müde sein, vielleicht können wir dann das Rennen gewinnen. Ein Rennen der Müdigkeit würde ich sicher gewinnen. Das Team ist wirklich professionell und ich bin glücklich, mit ihnen arbeiten zu dürfen. Ich mag das Bike sehr."
Warum ist Petrucci so müde? Liegt es am Bike, an den Bedingungen? "I
Sieben Ducati stehen in der Startaufstellung in den Top-10. Wie sieht Petrucci die Dominanz der italienischen Marke, mit der er in diesem Jahr fünf US-Superbike-Rennen gewonnen hat? "Ich bin jetzt ein Fan, ich schaue mir die Rennen immer nur an. Die Ducati ist aber ein gutes Bike geworden, das sage nicht ich, sondern die Ergebnisse. Besonders auf einer schnellen Runde können sie sehr viel Traktion nutzen. Sie können den Grip extrem gut nutzen – im Kurvenein- und Ausgang", lautete sein Fazit.
MotoGP-Ergebnis Q2, Buriram (1.10.):
1. Bezzecchi, Ducati, 1:29,671 min
2. Martin, Ducati, 1:29,692 min, + 0,021 sec
3. Bagnaia, Ducati, 1:29,775, + 0,104
4. Quartararo, Yamaha, 1:29,909, + 0,238
5. Zarco, Ducati, 1:29,963, + 0,292
6. Bastianini, Ducati, 1:29,988, + 0,317
7. Miller, Ducati, 1:30,106, + 0,435
8. Marc Márquez, Honda, 1:30,133, + 0,462
9. Marini, Ducati, 1:30,214, + 0,543
10. Rins, Suzuki, 1:30,337, + 0,666
11. Oliveira, KTM, 1:30,485, + 0,814
12. Brad Binder, KTM, 1:30,542, + 0,871
Die weitere Startaufstellung:
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:30,202 min
14. Morbidelli, Yamaha, 1:30,528
15. Crutchlow, Yamaha, 1:30,542
16. Fernández, KTM, 1:30,566
17. Viñales, Aprilia, 1:30,578
18. Gardner, KTM, 1:30,602
19. Pol Espargaró, Honda, 1:30,641
20. Alex Márquez, Honda, 1:30,692
21. Di Giannantonio, Ducati, 1:30,794
22. Nagashima, Honda, 1:31,331
23. Darryn Binder, Yamaha, 1:31,356
24. Petrucci, Suzuki, 1:31,604
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