Jorge Martin (Ducati) pulverisierte Lorenzo-Rekord
Prima Pramac Racing-Fahrer Jorge Martin holte sich am Samstag auf Phillip Island die Pole-Position in der MotoGP-Klasse. Der Spanier hatte jedoch zunächst Probleme, sich an die schnelle Strecke zu gewöhnen.
Mit einer Zeit von 1:27,767 min setzte sich Jorge Martin im Qualifying der MotoGP-Klasse gegen seine Kontrahenten durch.
Martin, der am Freitag nach den ersten beiden Trainings noch auf Position 10 stand, war anschließend in der Qualifying-Pressekonferenz sehr glücklich. Für den Ducati-Fahrer ist es die dritte Pole-Position in dieser Saison, seine Siebte insgesamt.
"Schon wieder ein Rundenrekord, das passiert nicht alle Tage und ist sehr speziell. In Austin hat das funktioniert, hier schon wieder", freute sich der Polesetter. "Darüber bin ich sehr glücklich, ich genieße den Moment. Die letzte Pole ist schon eine Weile her."
Martin fasste anschließend zusammen: "Das Qualifying hat großartig funktioniert. Im ersten Run fühlte ich mich schon sehr stark, aber ich dachte, dass es sehr schwierig sein würde, noch schneller zu fahren. Ich hatte dann einige Probleme mit der Front im zweiten Anlauf. Ich war am Limit und habe viel riskiert, dafür wurden wir belohnt."
"Am Freitag war ich ziemlich verloren.
Wie war es, so schnell, um den 4,448 km langen Kurs in "Down Under" zu rasen? "Es ist immer schön, eine schnelle Runde zu fahren. Man hat sehr viel Grip mit dem weichen Reifen, obwohl man trotzdem sehr viele Slides auf dieser Strecke hat – beispielsweise in Kurve 3 und 12", erklärte Martin mit einem Lächeln im Gesicht.
"Ich möchte diesen Sieg und ich werde am Sonntag alles versuchen", betonte der Ducati-Fahrer am Ende. "Ich glaube, wir müssen noch einen kleinen Schritt machen, zumindest für die letzten zehn Runden im Rennen. Ich fühle mich bereit für das Rennen. Ich weiß nicht, ob ich dem Feld enteilen kann, ich glaube, es wird eine Gruppe aus vier oder fünf Fahrern geben."
MotoGP-Ergebnis Q2, Phillip Island (15.10.):
1. Martin, Ducati, 1:27,767 min
2. Marc Márquez, Honda, 1:27,780 min, + 0,013 sec
3. Bagnaia, Ducati, 1:27,953, + 0,186
4. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:27,957, + 0,190
5. Quartararo, Yamaha, 1:27,973, + 0,206
6. Zarco, Ducati, 1:28,007, + 0,240
7. Marini, Ducati, 1:28,029, + 0,262
8. Miller, Ducati, 1:28,116, + 0,349
9. Bezzecchi, Ducati, 1:28,185, + 0,418
10. Rins, Suzuki, 1:28,541, + 0,774
11. Alex Márquez, Honda, 1:28,733, + 0,966
12. Viñales, Aprilia, 1:28,765, + 0,998
Die weitere Startaufstellung:
13. Pol Espargaró, Honda, 1:28,392 min
14. Mir, Suzuki, 1:28,492
15. Bastianini, Ducati, 1:28,647
16. Brad Binder, KTM, 1:28,652
17. Crutchlow, Yamaha, 1:28,677
18. Darryn Binder, Yamaha, 1:28,760
19. Gardner, KTM, 1:28,820
20. Di Giannantonio, Ducati, 1:28,830
21. Raúl Fernández, KTM, 1:28,966
22. Morbidelli, Yamaha, 1:29,146
23. Nagashima, Honda, 1:29,624
24. Oliveira*, KTM, 1:28,859
*= Grid-Penalty (irregulärer Practice-Start und Langsamfahren auf der Linie)
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