MotoGP gedenkt Ken Block: Visionär, Legende, Idol

Von Mario Furli
Valentino Rossi erinnerte mit diesem Foto an Ken Block

Valentino Rossi erinnerte mit diesem Foto an Ken Block

Nach dem plötzlichen Unfalltod des Driftkünstlers Ken Block (55) sind die Fassungslosigkeit und Trauer in der Motorsport-Welt groß, auch in MotoGP-Kreisen.

Am Dienstag ging die tragische Nachricht um die Welt, dass der US-amerikanische Rallye-Star Ken Block am 2. Januar im Alter von nur 55 Jahren bei einem Unfall mit seinem Schneemobil ums Leben gekommen ist.

Nicht nur Vierrad-Stars wie Lewis Hamilton, auch zahlreiche MotoGP-Piloten wie Marc Márquez, Pecco Bagnaia und Fabio Quartararo erinnerten mit Posts in den sozialen Netzwerken an den Driftkünstler. Das Yamaha-Werksteam sprach den Angehörigen von Ken Block in einem kurzen Statement das tiefste Mitgefühl aus.

Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti schrieb zu einem gemeinsamen Foto: «Nein, ich kann es einfach nicht glauben. Goodbye Ken. Meine Gedanken und Gebete sind bei der Familie Block.»

Der zweifache MotoGP-Champion Casey Stoner hielt fest: «Eine wahre Motorsport-Legende hat uns viel zu früh verlassen. Ken Block war nicht nur ein großartiger Pilot und Botschafter für den Motorsport, er war auch ein wirklich großartiger Mensch. Wir werden dich schmerzlich vermissen, Kumpel.»

Valentino Rossi, der bei der Monza Rally Show auch gegen Block angetreten war, teilte einen Schnappschuss und brachte seine Trauer wortlos, aber mit einem gebrochenen Herzen zum Ausdruck.

Für Pramac-Ducati-Ass Jorge Martin bleibt Ken Block «für immer eine Legende». LCR-Honda-Neuzugang Alex Rins betonte: «Ein Idol für eine ganze Generation.»

Aprilia-RNF-Neuzugang Miguel Oliveira fand schöne Worte: «Wir haben einen Visionär, einen Ehemann, einen Vater, aber vor allem eine Inspiration verloren. Das Vermächtnis, das er von seinem Gymkhana-Projekt bis zur Schuhmarke DC hinterlassen hat, war mehr als ausreichend, um Generationen zu prägen, die Motoren lieben. Ruhe in Frieden.»

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