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Luca Marini: «Zehn Fahrer haben WM-Chancen»

Von Otto Zuber
Luca Marini und Marco Bezzecchi wissen: Derzeit ist die Konkurrenz im MotoGP-Feld insgesamt grösser als zu Zeiten von Valentino Rossi und Jorge Lorenzo

Luca Marini und Marco Bezzecchi wissen: Derzeit ist die Konkurrenz im MotoGP-Feld insgesamt grösser als zu Zeiten von Valentino Rossi und Jorge Lorenzo

Luca Marini und Marco Bezzecchi aus dem Mooney VR46 Team sind sich einig: Die Errungenschaften von Valentino Rossi und Co. sind beachtlich. Doch aktuell ist die Leistungsdichte im Feld grösser.

Valentino Rossi, Marc Márquez, Jorge Lorenzo und Casey Stoner – alle vier haben in der MotoGP-WM viele Erfolge und mehrere Titelgewinne gefeiert. Die «Fantastic Four», wie sie gerne genannt werden, hatten aber auch den Vorteil von überlegenem Material, wenden die beiden Ducati-Fahrer Luca Marini und Marco Bezzecchi ein.

Die Stallgefährten aus dem Mooney VR46 Team sind sich einig: Im aktuellen Feld ist der Wettbewerb noch härter. So erklärte etwa Rossis Halbbruder bei «Sky»: «Alles ist nun auf einem einem anderen Niveau. Natürlich haben Vale oder Lorenzo viele Titel geholt. Aber aktuell gibt es mindestens zehn Fahrer, die WM-Chancen haben.»

«Alles ist anders als damals, auch die Bikes, und das Feld, das wir in diesem Jahr haben werden, ist vielleicht das stärkste überhaupt», betonte der 25-Jährige. «Das Niveau ist in jeder Hinsicht unglaublich, und ich freue mich, dass ich teil davon sein kann. Ich hoffe natürlich, dass ich mich verbessern kann», fügte er an.

Bezzecchi pflichtet ihm bei: «Ohne Leuten wie Vale, Lorenzo, Dani Pedrosa, Stoner und Márquez etwas absprechen zu wollen, muss man schon sagen, dass nun alles ausgeglichener ist. Wir alle liegen leistungsmässig näher beieinander und sind konkurrenzfähiger, auch weil die Motorräder sehr ähnlich stark sind. Wir haben nun alle konkurrenzfähige Technik-Pakete.»

Ergebnisse Shakedown-Test Sepang, Tag 3 (7.2.):

1. Pirro (Ducati Bike 1), 1:59,803 min
2. Pirro (Ducati Bike 2), 2:00,118 min, + 0,315 sec
3. Crutchlow (Yamaha Test 3), 2:00,353, + 0,550
4. Augusto Fernández (GASGAS Bike 1), 2:00,482, + 0,679
5. Savadori (Aprilia Bike C), 2:00,723, + 0,920
6. Bradl (Honda Bike 2), 2:01,129, + 1,326
7. Augusto Fernández (GASGAS Bike 2), 2:01,139, + 1,336
8. Crutchlow (Yamaha Test 1), 2:01,248, + 1,445
9. Savadori (Aprilia Bike D), 2:01,818, + 2,015
10. Crutchlow (Yamaha Test 2), 2:02,111, + 2,308
11. Folger (KTM Bike 2), 2:03,623, + 3,820

Ergebnisse Shakedown-Test Sepang, Tag 2 (6.2.):

1. Crutchlow (Yamaha Test 3), 2:02,079 min
2. Pirro (Ducati Bike 1), 2:02,598 min, + 0,519 sec
3. Augusto Fernández (GASGAS Bike 1), 2:02,770, + 0,691
4. Savadori (Aprilia Bike C), 2:02,948, + 0,869
5. Folger (KTM Bike 2), 2:04,125, + 2,046
6. Pirro (Ducati Bike 3), 2:06,884, + 4,805
7. Savadori (Aprilia Bike A), 2:07,457, + 5,378
8. Augusto Fernández (GASGAS Bike 2), 2:12,255, + 10,176
9. Bradl (Honda Bike 1), 2:13,419, + 11,340
10. Crutchlow (Yamaha Test 2), 2:13,745, + 11,666
11. Crutchlow (Yamaha Test 1), 2:14,017, + 11,938
12. Savadori (Aprilia Bike B), 2:19,951, + 17,872
13. Folger (KTM Bike 1), 2:26,188, + 24,188

Ergebnisse Shakedown-Test Sepang, Tag 1 (5.2.):

1. Crutchlow (Yamaha Test 2), 2:01,146 min
2. Augusto Fernández (GASGAS), + 0,185 sec
3. Crutchlow (Yamaha Test 1), + 0,427
4. Bradl (Honda Bike 2), + 0,459
5. Savadori (Aprilia Bike D), + 0,500
6. Crutchlow (Yamaha Test 3), + 0,801
7. Pirro (Ducati), + 0,969
8. Bradl (Honda Bike 1), + 1,069
9. Augusto Fernández (GASGAS Bike 2), + 1,331
10. Savadori (Aprilia Bike C), + 1,700
11. Savadori (Aprilia Bike G), + 1,793
12. Folger (KTM, Bike 2), + 2,540
13. Folger (KTM Bike 1), + 3,509

Ohne Zeitnahme-Transponder:
Dani Pedrosa (KTM), inoffiziell gestoppt: 2:00,4 min

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