Portimão-Test: Ducati vor Aprilia, mit neuen Flügeln!
Um 15.30 Uhr dominieren beim MotoGP-Test in Portimão am Samstag einmal mehr die Ducati- und Aprilia-Piloten. Großes Gesprächsthema ist dabei die Aerodynamik-Entwicklung.
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Zwei Stunden vor Ende des ersten Testtages in Portimão führt weiter Luca Marini die Zeitenliste an. Der VR46-Fahrer schraubte seine Richtmarke auf der Ducati GP22 im Vergleich zum Vormittag um drei Zehntelsekunden auf eine 1:39,548 min nach unten.
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0,062 sec dahinter schob sich Weltmeister Pecco Bagnaia auf der neuen GP23 auf Platz 2. Interessant: Der Ducati-Lenovo-Star bevorzugt offensichtlich die Seitenverkleidung mit den sogenannten "downwash ducts", während in der Pramac-Box bei Jorge Martin (aktuell 4.) und Johann Zarco (9.) die neueste Variante mit der markanten, seitlichen Stufe zur Erzeugung von "ground effect" zum Einsatz kommt. Gresini-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio (wie Marini auf der GP22) lag zwei Stunden vor Ende des Testtages auf Rang 3. "Diggia" zählte am Samstag aber auch schon zu den Fahrern, die einen Sturz fabrizierten – neben Aleix Espargaro, Zarco, Viñales, Bastianini und Nakagami, der kurzzeitig für eine rote Flagge gesorgt hatte.
Die Aprilia-Werksfahrer zogen am Nachmittag die Blicke aber vor allem mit dem nächsten Aerodynamik-Kniff aus Noale auf sich: An der RS-GP23 wurden neue Winglets gesichtet, die an einem Aufsatz am Gabelaußenrohr fixiert sind.
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In Sachen Top-Speed hielt sich Aleix Espargaró mit 338,5 km/h hinter Marinis 340,6 km/h bisher auf Platz 2. In der Zeitenliste beschließt der WM-Vierte von 2022 die Top-10, in denen um 15.30 Uhr ausschließlich Ducati- und Aprilia-Piloten zu finden sind.
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Bis 17.30 Uhr Ortszeit (18.30 Uhr in Mitteleuropa) wird noch gefahren, danach stehen den MotoGP-Piloten weitere 15 Minuten für Startversuche zur Verfügung.
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