Enea Bastianini: «Start wird leichter als 2023»

Von Leon Schüler
Kann Enea Bastianini 2024 an seine Erfolge aus 2022 anknüpfen?

Kann Enea Bastianini 2024 an seine Erfolge aus 2022 anknüpfen?

Bei der Ducati-Lenovo-Teamvorstellung in Madonna di Campiglio gab Enea Bastianini ein Update zu seinem Gesundheitszustand und erklärte, warum er einen besseren Saisonbeginn als 2023 erwartet.

Nach vier Saisonsiegen und dem dritten WM-Rang 2023 auf der Gresini-Ducati wechselte Enea Bastianini als großer Hoffnungsträger in das prestigeträchtige Ducati-Werksteam. Doch der Traum entwickelte sich für den Italiener über weite Strecken zum Albtraum. Denn gleich beim Saisonauftakt am 25. März in Portimão wurde «La Bestia» vom gestürzten Luca Marini abgeräumt und brach sich dabei das rechte Schulterblatt.

Bastianini kehrte erst zum Italien-GP im Juni zurück und kämpfte seitdem mit der Umstellung von der Desmosedici GP21 auf die GP23. Im September folgte nach dem von ihm verursachten Startcrash in Barcelona eine weitere Verletzungspause. Insgesamt verpasste der 26-Jährige so sieben von 20 Grand-Prixs.

Einziger Lichtblick war sein Sieg beim Malaysia-GP im November, jedoch entsprach WM-Rang 15 nicht den Erwartungen an einen Werksfahrer.

In der Saison 2024 will Bastianini diese Tiefschläge hinter sich lassen und präsentierte sich bei der Vorstellung des Ducati-Lenovo-Werksteam in Madonna di Campiglio selbstbewusst. «Ich bin hier, um zu gewinnen und um den WM-Titel zu kämpfen», hielt er fest, bemerkte aber auch: «Dafür müssen wir beim Test sehr gute Arbeit leisten, um von Beginn an bestens vorbereitet zu sein.»

Die neue Desmosedici GP24, auf die der elffache GP-Sieger erstmals beim Valencia-Test im November 2023 gestiegen ist, scheint Bastianini bereits gut zu gefallen: «Die GP24 ist klasse, sie liegt mir gut. Vom ersten Moment an habe ich Fortschritte im Vergleich zur GP23 gespürt. Beim Sepang-Test werden wir noch einige neue Dinge testen. Insgesamt denke ich, wird uns der Start mit dem 2024er-Bike einfacher gelingen als der Saisonbeginn vor einem Jahr mit der GP23.»

Zu seinem Gesundheitsstand meinte Bestia: «Ich habe im Winter hart gearbeitet, um vor dem Malaysia-Test wieder bei 100 Prozent zu sein. Das Hauptproblem war die Schulter, die aber inzwischen wieder gut verheilt ist. Auf dem Motorrad spüre ich mittlerweile keine Beeinträchtigungen mehr. Darüber bin ich wirklich froh, da ich am Ende der Saison 2023 wirklich sehr erschöpft war.»

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