Fabio Quartararo will Miguel Oliveira bei Yamaha
Der portugiesische MotoGP-Routinier Miguel Oliveira ist für 2025 einer der ernsthaften Kandidaten auf einen Platz im neu zu formierenden Satelliten-Team von Pramac-Yamaha. Fabio Quartararo spricht sich für ihn aus.
Die MotoGP-WM befindet sich aktuell in der zweiten Sommerpause, bevor es mit dem britischen GP in Silverstone Anfang August in die zweite Saisonhälfte geht. In den Kundenteams von Gresini-Ducati und Trackhouse-Aprilia sowie in der neu zu formierenden Truppe von Pramac-Yamaha sind noch begehrte Plätze für 2025 zu vergeben.
Bei Pramac zeichnet sich ab, dass einer der Spots auf der M1 wohl an Miguel Oliveira gehen wird. Der 29-jährige Portugiese bringt viel Erfahrung mit, hat bereits fünf Rennen gewonnen und ist ein Freund von Yamaha-Speerspitze Fabio Quartararo (25) und dessen Umfeld. Quartararo hat zuletzt auf dem Sachsenring bereits das Wort für den Portugiesen ergriffen. Es soll zumindest ein Fahrer mit Erfahrung kommen - Yamaha fehlt die Zeit, um ein komplettes Junior-Team zu formen.
Gut möglich, dass sich die amerikanische Trackhouse-Aprilia-Truppe tatsächlich US-Boy Joe Roberts (26) aus der Moto2-WM angelt. Damit würde man jedenfalls den Wünschen von Promoter Dorna voll entsprechen, hätte aber mit Raul Fernandez und Roberts wenig Erfahrung im Team. Jack Miller hat hier - genauso wie bei Pramac - eine Möglichkeit, da er mit Pramac-Boss Campinoti wie mit Davide Brivio einen guten Draht hat. Nicht zu vergessen: "Thriller Miller" hat bereits auf Honda, Ducati und KTM MotoGP-Erfahrung gesammelt und stand mit allen drei Herstellern auf dem Podium.
Bei Pramac geistert neben einigen spanischen Moto2-Assen auch noch der Name Andrea Iannone herum. Der 34-Jährige war in seiner MotoGP-Karriere Werksfahrer bei Ducati und Suzuki.
SPEEDWEEK.com-Leser wissen: Campinoti pflegt mit Iannone ein fast väterliches Verhältnis und soll ihm sogar einen Test in Aussicht gestellt haben. Dieser Probelauf könnte vom Yamaha-Test-Team aufgestellt werden, welches derzeit noch mit dem Briten Cal Crutchlow arbeitet.
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