Enea Bastianini (KTM) kritisch: «Das ist zu viel»
KTM-Neuling Enea Bastianini hatte beim MotoGP-Test in Sepang alle Hände voll zu tun. Der WM-Vierte des Vorjahres verlor viel Zeit auf die Spitze, doch er weiß, woran er arbeiten muss. In Thailand möchte er sich steigern.
Mit Platz 19 begann Enea Bastianini am ersten MotoGP-Testtag in Sepang. Der Italiener fuhr zunächst eine 1:59,597 min, verbesserte sich am Donnerstag dann um knapp eine Sekunde. Mit einer schnellsten Rundenzeit von 1:58,011 min beendete der KTM-Fahrer vom Tech3-Team dann am Freitag den Test - nur Platz 18 und
"Viel Fortschritt habe ich nicht gemacht", gab Enea dann auch im Interview zu. "Vom ersten Testtag bis Freitag habe ich nur etwas mehr als eine Sekunde gutgemacht. Das war nicht wirklich viel. Dennoch habe ich dem Team einige Informationen gebracht und ich weiß, in welchem Bereich wir arbeiten müssen. Wir müssen alle Lösungswege ausprobieren, doch das war leider aktuell nicht möglich. Wir haben einige neue Teile ausprobiert."
Bastianini, der insgesamt 142 Runden auf dem 5,543 km langen Sepang International Circuit zurücklegte, stellte klar: "Ich weiß, wo ich die Zeit verloren habe, wir haben die Daten ausgewertet. Besonders am Kurveneingang fehlt uns etwas, der Speed ist dort sehr gering. Im letzten und ersten Sektor sind wir schnell, aber besonders im zweiten und dritten Sektor verlieren wir mehr als 0,7 Sekunden. Das ist zu viel."
Der Ausblick auf den kommenden Test, der bereits nächste Woche in Buriram über die Bühne geht, ist dennoch vielversprechend für den KTM-Piloten. "In Thailand dürfte uns die Arbeit deutlich einfacher fallen, denn wir werden das gleiche Bike haben. Wir werden dort versuchen, Vertrauen aufzubauen", sagte Bastianini.
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