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KTM-Teammanager Ajo: Klare Kommunikation entscheidend
Überraschend stieg Aki Ajo zur Saison in das Amt des Teammanagers bei Red Bull KTM Factory Racing auf. Nach dem ersten Drittel der Kampagne sprach der Finne mit SPEEDWEEK.com über die große MotoGP-Aufgabe.
MotoGP
Im Artikel erwähnt


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Der Finne Aki Ajo gilt als einer der großen Experten im Grand-Prix-Fahrerlager. Sein eigenes Team in der Moto2 und Moto3, das nun unter der operativen Leitung von Filius Niklas Ajo steht, holte soeben erst und dank der fulminanten Fahrt von Moto3-Dominator Jose Antonio Rueda den 300. Podestplatz für Ajo Motorsport.
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Auch deshalb wurde Aki Ajo zum Start der MotoGP-Saison 2025 von KTM-Renndirektor Pit Beirer ins Amt des MotoGP-Teammanagers berufen. Gut für Ajo: Aufgrund der intensiven Verbindung konnte der Übergang fließend und vorzeitig gestaltet werden. Mit einem Rückblick auf die erste Phase der neuen Aufgabe bestätigte der Nachfolger von Francesco Guidotti: "Dadurch, dass ich schon sehr viele Jahre Teil der KTM-Struktur bin, konnte ich bereits im letzten September damit beginnen, die Aufgabe anzugehen. Dennoch war es insgesamt eine große Veränderung." Ajo ergänzt: "Im Vergleich zu den kleineren Klassen geht es schon sehr anders zu. Die Komplexität ist nicht vergleichbar, und alles ist wesentlich mehr von der Technologie getrieben." Eine Rundum-Umbaukation der Teamstruktur hat laut Ajo nach dem Wechsel der Verantwortung nicht stattgefunden: "Personell haben wir so gut wie gar nicht geändert. Zunächst galt es, alles zu verstehen, und ich bin kein Freund davon, zuerst Aufgaben zu definieren und dann die entsprechenden Leute dafür zu suchen. Meine Philosophie ist eine andere. Ich schaue mir zunächst die Leute an, versuche, ihre Stärken zu identifizieren, und danach schaue ich mir die Aufgabe und die Verantwortung dazu an. Auch wenn es mehr Geduld und Zeit erfordert, das ist meine Herangehensweise."
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Der 56-jährige GP-Routinier weiter: "Das gilt im Übrigen auch für mich selbst. Ich versuche immer zu prüfen, an welchen Stellen es Sinn macht, dass ich meine Erfahrung und mein Wissen einbringe – und wann ich mich besser zurückhalte. Die Verantwortung richtig aufzuteilen ist wichtig. Und für das MotoGP-Projekt musste ich mich da auch entsprechend anpassen."
Und wo sieht Ajo die Schlüsselaufgabe? "Wir reden von drei wesentlichen Bereichen, die ich versuche, bestmöglich miteinander zu verbinden: Es gibt die Entwicklung, den Bereich Test und die Aufgabe, Rennen zu fahren. Dieses Dreieck in der Kommunikation zu bilden, das ist entscheidend. Der Austausch ist das Wichtigste und er muss immer so klar wie möglich, reibungslos und einfach funktionieren – alle müssen von derselben Sache reden und an derselben Sache arbeiten."
Ajo weiter: "In der Art, wie wir kommunizieren, da haben wir einige Veränderungen vorgenommen. Ich glaube daran: Je komplizierter die Aufgabe wird, desto wichtiger der Blick fürs Wesentliche und die Einfachheit." Mit Blick auf das Tagesgeschäft und die Frage nach den möglichen technischen Updates gibt sich der Chef der Rennmannschaft eine pragmatische Antwort: "Man kann nicht planen, wann genau welche Änderung auf der Seite der Technik passiert. Grundsätzlich gilt: Sobald eine Verbesserung verfügbar sein kann, bringen wir sie. Der Wettbewerb ist so hart und hektisch. Die kommenden Tests in Aragon und Barcelona sind sehr wichtig für uns, denn hier können wir verstehen, welche Veränderungen kurzfristig und erst in weiterer Zukunft kommen können. Die Entscheidung liegt aber nicht bei mir. Wir sind ein Team von Bereichsleitern, das entscheidet, und ich habe eine Stimme – und am einfachsten ist es immer, wenn sich alle einig sind."
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Sportlich lief es beim vergangenen Grand Prix schlechter als bei den drei letzten Stationen in Katar, Jerez und Le Mans. Außer Pedro Acosta, der KTM mit kräftiger Stimme zu einem noch höheren Entwicklungstempo antreibt, brachte kein RC16-Pilot einen Fuß auf den kalten englischen Boden. Sechste Ränge reichen weder dem Werk noch den hochkarätigen Piloten, doch sie zeigen auch, wie komplex es an der Spitze zugeht. Die ruhige, bestimmte Art und der Blick fürs Wesentliche von Aki Ajo sollen helfen. Ergebnisse MotoGP Silverstone, Rennen (25. Mai): 1. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, 19* Runden in 38:16,037 min 2. Johann Zarco (F), Honda, +4,088 sec 3. Marc Marquez (E), Ducati, +5,929 4. Franco Morbidelli (I), Ducati, +5,946 5. Alex Marquez (E), Ducati, +6,024 6. Pedro Acosta (E), KTM, +7,109 7. Jack Miller (AUS), Yamaha, +7,398 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +8,584 9. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +9,764 10. Joan Mir (E), Honda, +10,320 11. Maverick Vinales (E), KTM, +11,318 12. Raúl Fernández (E), Aprilia, +16,175 13. Alex Rins (E), Yamaha, +16,312 14. Brad Binder (ZA), KTM, +16,262*** 15. Luca Marini (I), Honda, +23,729** 16. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +31,641 17. Enea Bastianini (I), KTM, +54,225** 18. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +56,488** 19. Somkiat Chantra (T), Honda, +1:04,884 min** – Fabio Quartararo (F), Yamaha, 7 Runden zurück – Aleix Espargaro (E), Honda, 16 Runden zurück – Francesco Bagnaia (I), Ducati, 16 Runden zurück *Renndistanz nach Neustart auf 19 Runden verkürzt ** 16 Sekunden Strafe wegen falschen Reifendrucks *** 1 Platz Strafe wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung Ergebnisse MotoGP Silverstone, Sprint (24. Mai):
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1. Alex Marquez (E), Ducati, 10 Runden in 19:53,657 min 2. Marc Marquez (E), Ducati, +3,511 sec 3. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +5,072 4. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +5,668 5. Johann Zarco (F), Honda, +6,707 6. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +7,057 7. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +7,231 8. Pedro Acosta (E), KTM, +9,186 9. Jack Miller (AUS), Yamaha, +9,923 10. Luca Marini (I), Honda, +10,206 11. Franco Morbidelli (I), Ducati, +10,898 12. Joan Mir (E), Honda, +11,405 13. Maverick Viñales (E), KTM, +11,933 14. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +15,376 15. Enea Bastianini (I), KTM, +18,135 16. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +19,213 17. Aleix Espargaro (E), Honda, +20,468 18. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +20,968 19. Raúl Fernández (E), Aprilia, +24,729 20. Alex Rins (E), Yamaha, +26,919 21. Somkiat Chantra (T), Honda, +32,532 – Brad Binder (ZA), KTM, neun Runden zurück WM-Stand nach 14 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 196 Punkte. 2. A. Marquez 172. 3. Bagnaia 124. 4. Morbidelli 98. 5. Zarco 97. 6. Di Giannantonio 88. 7. Bezzecchi 69. 8. Quartararo 59. 9. Acosta 58. 10. Aldeguer 56. 11. Vinales 45. 12. Ogura 43. 13. Marini 38. 14. Binder 34. 15. Bastianini 31. 16. Miller 29. 17. Rins 26. 18. Fernandez 19. 19. Mir 18. 20. Nakagami 10. 21. Savadori 8. 22. A. Fernandez 3. 23. Oliveira 2. 24. Chantra 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 245 Punkte. 2. Honda 110. 3. Aprilia 93 4. KTM 88. 5. Yamaha 84. Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 320 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 228. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 186. 4. LCR Honda 97. 5. Red Bull KTM Factory Racing 92. 6. Monster Energy Yamaha 85. 7. Aprilia Racing 77. 8. Red Bull KTM Tech3 Racing 76. 9. Trackhouse MotoGP Team 62. 10. Honda HRC Castrol Team 56. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 34.
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