Alex Marquez (Ducati) beendete das MotoGP-Zeittraining in Aragon auf Rang 2. Auf Marc Marquez fehlten im zwei Zehntelsekunden. Der Gresini-Pilot weiß genau, wo sein Bruder den Unterschied macht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Alex Marquez (Gresini Ducati) reiste mit 24 Punkten Rückstand in der Gesamtwertung auf Bruder Marc nach Aragon. Auf der spanischen Strecke, auf der sich der achtfache Weltmeister besonders zu Hause fühlt, wird es für Alex schwierig, Punkte in der WM-Tabelle gut zu machen. Einen Vorgeschmack auf die Dominanz des Ducati-Werksfahrers hatte es bereits am Freitag im FP1 und im Zeittraining gegeben.
Werbung
Werbung
Im Zeittraining, das über den direkten Einzug ins Q2 entscheidet, war Alex Marquez als Zweiter wieder einmal der erste Verfolger. "Die letzte Zeitenjagd hat er ausgelassen, denn er hatte genug Vorsprung. Ich denke, das ist die Realität. Wir sahen es bereits am Morgen", schmunzelte AM73 und sprach damit das FP1 an, in dem MM93 eine Sekunde schneller war als der Rest. "Das Ziel für Samstag ist es, näher an Marc dran und schneller als die anderen zu sein. Das Zeittraining am Nachmittag war nicht wirklich dazu geeignet, um Dinge zu verstehen, es passierte auch etwas Seltsames mit dem Bike – wir versuchten, dieses Problem zu lösen. Wir haben dann quasi einen Neustart gemacht und alles zusammenbekommen. Als wir den weichen Hinterreifen aufgezogen haben, lief alles wieder normal. Es war aber kein wirklich guter Freitag, denn das wäre er, wenn wir Erster gewesen wären – aber es war positiv." 2024 erzielte der Gresini-Pilot in Aragon im Sprint Rang 4, im Grand Prix fiel er aus. In diesem Jahr hat er mit der GP24 eine bessere Waffe zur Verfügung. "Die GP24 ist in allen Bereichen ein wenig besser, vor allem auf den Geraden. In diesem Jahr können wir in diesen Abschnitten Zeit gewinnen und einen Abstand herausfahren. Man hat mit diesem Bike überall mehr Vertrauen", bestätigte er.
Der Abstand zu Marc betrug im Zeittraining zwei Zehntelsekunden – Alex ist nicht so weit weg, wenn es um die Zeitenjagd geht. Aber wie gelingt es ihm, in den Rennen näher am 32-Jährigen dran zu sein? "Er hat dieses Extra und kann mit uns spielen, das ist aber keine neue Situation. Auch in Austin oder Le Mans hatte er eine bessere Renn-Pace. In einigen Kurven ist er dazu in der Lage, einen Unterschied zu machen, aber er geht auch jedes Mal ein großes Risiko ein."
Werbung
Werbung
Was sind für ihn die schwierigsten Streckenabschnitte in Aragon? "Es sind zwei Abschnitte – die Kurven acht, neun und zehn, wo es schwer ist, die richtige Linie zu finden. Die Kurven 12, 13, 14 und 15 schauen zwar einfach aus, aber wenn du dort weniger Meter fährst und präzise bist, dann kannst du dort zwei Zehntelsekunden herausholen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Macht dort Marc den Unterschied? "Ja, speziell in Kurve 10 – dort macht er weniger Meter als wir, er nimmt mehr Speed mit und er hat kein durchdrehendes Hinterrad. Wie er das macht, weiß ich immer noch nicht."
Ergebnisse MotoGP Aragon, Zeittraining (6. Juni): 1. Marc Márquez (E), Ducati, 1:46,397 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +0,204 sec 3. Maverick Viñales (E), KTM, +0,556 4. Joan Mir (E), Honda, +0,556 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,603 6. Johann Zarco (F), Honda, +0,661 7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,699 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,733 9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,788 10. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,816 11. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,825 12. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,844 13. Enea Bastianini (I), KTM, +1,074 14. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,083 15. Alex Rins (E), Yamaha, +1,112 16. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,155 17. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,226 18. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,445 19. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,726 20. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,893 21. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,104
Werbung
Werbung
Ergebnisse MotoGP Aragon, FP1 (6. Juni): 1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:46,974 min 2. Alex Marquez (E), Ducati, +0,970 sec 3. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,021 4. Alex Rins (E), Yamaha, +1,024 5. Maverick Vinales (E), KTM, +1,103 6. Pedro Acosta (E), KTM, +1,104 7. Joan Mir (E), Honda, +1,319 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,324 9. Franco Morbidelli (I), Ducati, +1,345 10. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,508 11. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,514 12. Johann Zarco (F), Honda, +1,514 13. Brad Binder (ZA), KTM, +1,526 14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,613 15. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,618 16. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,679 17. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,956 18. Enea Bastianini (I), KTM, +2,189 19. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +2,461 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,497 21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +3,161
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.