Pramac-Yamaha-Ass Jack Miller ist einer der Publikumslieblinge im Rahmen der MotoGP am Sachsenring. Der Australier spricht über seine Anfangszeit im GP-Zirkus, als er unweit der Rennstrecke wohnte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die MotoGP-WM macht ab 11. Juli beim Liqui Moly Motorrad Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring Station. Für Pramac-Yamaha-Ass Jack Miller ist das MotoGP-Event auf dem Sachsenring neben dem Australien-Grand Prix auf Phillip Island ein Heimspiel. Denn: Der mittlerweile 30-jährige Australier lebte in der Anfangszeit seiner Karriere in Hohenstein-Ernstthal unweit der Rennstrecke.
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Jetzt kämpft der Familienvater um den Verbleib in der Königsklasse – bei Pramac-Yamaha wird für 2026 mindestens ein Fahrer ausgetauscht, denn Superbike-Held Toprak Razgatlioglu hat einen Pramac-Deal in der Tasche. "Mit dem Sachsenring", sagt Miller, Sieger von vier MotoGP-Rennen, "verbinde ich viele schöne Erinnerungen." Besonders denkt Miller dabei an die Saison 2011. "Auf dem Sachsenring bin ich damals meinen allerersten Grand Prix gefahren", erinnert sich Miller an seinen Premieren-Auftritt in der Motorrad-Weltmeisterschaft, als er mit 16 Jahren in der 125-cm³-Klasse fuhr.
Auf einer Aprilia qualifizierte sich "Jackass" im Feld der 36 Fahrer für den 26. Startplatz. Im Rennen musste er das Motorrad jedoch nach wenigen Runden an der Box abstellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich bereits in die Top-20 vorgekämpft.
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Zwei Jahre später lebte Miller dann sogar nahe der Rennstrecke. In der Truppe des Racing Team Germany aus Sachsen kam er unter die Fittiche von Dirk Heidolf und zog für ein Jahr in das Haus seines Teamchefs in Hohenstein-Ernstthal ein.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Miller: "Es ist zwar schon einige Zeit her, aber die Gegend rund um den Sachsenring kenne ich heute noch ziemlich gut. Ein ruhiger und wirklich schöner Ort. Ich hatte die Rennstrecke direkt vor der Haustür und in der Umgebung wunderschöne Wälder, perfekt zum Laufen oder Radfahren."
Der in Townsville geborene Miller etablierte sich damals als Spitzenfahrer in der Moto3-Klasse.In der Saison 2014 kämpfte Miller um den Moto3-Titel, wurde am Ende mit nur zwei Punkten Rückstand hinter Alex Márquez Vize-Weltmeister. "In dem Jahr konnte ich das Moto3-Rennen auf dem Sachsenring gewinnen, der Sieg ist ein Highlight meiner Karriere", erinnert sich Miller. Nach der Saison wagte er den direkten Aufstieg in die MotoGP-Klasse – er kam bei LCR-Honda unter. Es war ein mutiger Schritt, der belohnt wurde.
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Mittlerweile hat Miller 187 MotoGP-Rennen auf vier verschiedenen Fabrikaten (Honda, Ducati, KTM und Yamaha) hinter sich gebracht, er stand 23-mal auf dem Siegerpodest – auch beim Deutschland-Grand Prix – da wurde er im Jahr 2022 als Ducati-Werkspilot Dritter. Miller: "Ich freue mich schon sehr auf das Wochenende und all die vielen Fans beim Grand Prix auf dem Sachsenring zu sehen."
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